Disco-Unternehmerpreis für „Deja Vu“ in Verl

| Gastronomie Gastronomie

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) hat auf dem Branchenmeeting „Club Convention“ die höchste Auszeichnung der Branche verliehen: Den Discotheken-Unternehmerpreis. Der Verband verleiht diese Auszeichnung bereits seit 1985 an Personen, die sich um das Ansehen des deutschen Discothekengewerbes in hervorragender Weise verdient gemacht haben und mindestens 15 Jahre in der Discothekenbranche tätig sind.

BDT-Präsident Knut Walsleben zeichnete vor 250 Clubbetreibern und Discothekenunternehmern das Ehepaar Tom und Daggi Peitzmeier mit dem begehrten Branchen-Award aus. „Die Peitzmeiers behaupten sich seit über 36 Jahren überaus erfolgreich in der extrem schnelllebigen Nachtgastronomiebranche“, erklärte Walsleben zur Preisverleihung.

Der heute 58 Jahre alte Gastronom Tom Peitzmeier hatte nach der mittleren Reife und einer Ausbildung zum Molkereifachmann 1984 mit 22 Jahren den Betrieb „Alte Pumpe“ übernommen. Dieser wurde dann in „Onkel Tom`s Hütte“ umbenannt. Zusammen mit seiner Frau Daggi, die er wenig später dort kennen und lieben lernte, führte er die 300 qm große Disco insgesamt 25 Jahre, in den 80ern mit bis zu 7 Öffnungstagen die Woche.

Im Jahr 2009 eröffneten die Preisträger den „Deja Vu Club“ in Verl. Zu den vielen „On Tour-Veranstaltungen“ wie Holy-Festivals, Schützenfeste, Streetfood Märkte, Pollhans etc. wurde dann im Jahr 2015 der 1000 qm große „Hermanns Club“ in Detmold eröffnet.

Der Expansionsdrang der Peitzmeiers, an dem maßgeblich Nico Thebille und Peter Daletzki Anteil haben, setzte sich dann im Jahr 2017 mit der Übernahme des Traditionsbetriebes „Cafe Europa“ in Bielefeld fort, der seitdem wieder die Nr. 1-Disco in Bielefeld ist.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.