DiscoEat startet Lieferdienst in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Das Berliner Unternehmen DiscoEat ging 2019 in Berlin mit der Idee an den Start, dass Nutzer uhrzeitabhängige Rabatte in den Restaurants erhalten. Dies sollte Restaurants dabei helfen, neue Gäste zu gewinnen und Umsätze und Auslastung in den Nebenzeiten zu maximieren. 

Nun hat das Startup einen neuen Lieferdienst angekündigt und will damit den Kampf gegen den Monopolisten Lieferando aufnehmen: Diese hätten alle anderen Liefer-Plattformen aufgekauft. Dadurch entstünden Nachteile für Kunden und Restaurants, wie Mitgründer Moritz Heininger Medienberichten zufolge erklärte.
 

Die Lieferung selbst müssen allerdings die Gastronomen übernehmen. Doch zumindest bei den Gebühren wollen sie sich vom großen Konkurrenten abheben. DiscoEat berechnet zehn Prozent Provision pro Vermittlung. Wird außerhalb der Hauptzeiten bestellt, soll es zudem auch kostenlose Vermittlungen geben. Mehr als 70 Restaurants machen bereits mit.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.