Dorfkneipe dank Genossenschaft

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In vielen Dörfern gibt es keine Gaststätte mehr, in denen runde Geburtstage, Hochzeiten oder Konfirmationen gefeiert werden können. Wie an vielen anderen Orten in Deutschland, wollten sich das die Bürger  niedersächsischen Handorf-Langenberg aber nicht gefallen lassen und gründeten eine Genossenschaft. Entscheidend für den Erfolg solcher Projekte seien die Leute vor Ort, erklärte der Genossenschaftsverband. 

Vergleichbare Initiativen gibt es Land auf Land ab. Die Bürger von Nehren, am Rande der Schwäbischen Alb, zeigen, wie die genossenschaftlichen Modelle erfolgreich funktionieren. In Sichtweite zur Hohenzollern-Burg hat hier eine Genossenschaft die örtliche Gaststätte gerettet und dem Schwan(en) wieder Flügel verliehen. Der Laden brummt.

Entscheidend für den Erfolg solcher Projekte seien die Leute vor Ort, erklärte der Genossenschaftsverband.

Ein Massenphänomen ist es laut DEHOGA jedoch nicht. Es sei verständlich, dass Kommunen Lösungen für das Problem suchen. Es dürfe jedoch nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Zudem ändere ein Genossenschaftsmodell nichts an den schlechten Bedingungen für Gastronomen auf dem Land, so der Dehoga Niedersachsen. Dort sei die Lage enorm schwierig.

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