Düsseldorf mit höchster Kneipendichte in NRW

| Gastronomie Gastronomie

Düsseldorf behauptet seinen Ruf als Kneipen-Hochburg Nordrhein-Westfalens: Mit 91 Schankwirtschaften pro 100.000 Einwohner gab es hier im vergangenen Jahr die höchste Kneipendichte. Wie das Statistische Landesamt berichtete, war die Zahl der Niederlassungen in diesem Bereich doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt, der bei 46 Kneipen je 100.000 Einwohner lag.

Nicht nur bei der Kneipendichte übertrumpfte Düsseldorf demnach seinen ewigen Rivalen Köln, der laut statistischem Unternehmensregister eine Quote von 84 Niederlassungen zum Ausschank von Getränken vorzuweisen hatte.

Auch bezogen auf das gesamte gastronomische Angebot hatte Düsseldorf mit 267 Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés oder Eisdielen je 100.000 Einwohner die Nase vorn. Nordrhein-Westfalens größte Stadt Köln kam auf 234. Die geringste gastronomische Dichte in NRW - ohne Catering- und Kantinendienstleistungen - gab es demnach in den Kreisen Herford, Minden-Lübbecke und Coesfeld. 

Während das gastronomische Angebot in den Städten am größten ist, sieht es bei den Beherbergungsbetrieben ganz anders: Absoluter Spitzenreiter in NRW ist der Hochsauerlandkreis mit 194 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner, gefolgt von den Kreisen Olpe (93 je 100.000) und Höxter (83 je 100.000). Der NRW-Durchschnitt liegt bei 35 Beherbergungsbetrieben je 100.000 Einwohner. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.