Dustin Dankelmann verlässt das Restaurant „959 Heidelberg“

| Gastronomie Gastronomie

Nur wenige Tage nachdem Zwei-Sterne-Koch Tristan Tristan Brandt die Geschäftsführung des „959 Heidelberg“  übernommen hat (Tageskarte berichtete), verlässt Küchenchef Dustin Dankelmann das Restaurant. Dankelmann, „Entdeckung des Jahres“ im Gault Millau 2020, will jetzt den Küchenmeister absolvieren und dann ein Restaurant mit „nachhaltiger Produktküche mit Gemüse aus eigenem Anbau“ starten.

Auf Facebook schrieb Dustin Dankelmann: „Nach einer unglaublich spannenden, lehrreichen Zeit im 959 ist es nun Zeit geworden, Abschied zu nehmen. Bereits seit dem 26. Juli 2020 bin ich nicht mehr für die Küchenleitung des 959 verantwortlich. Es war keine leichte Entscheidung, aber nach der erfolgreichen Zeit habe ich mich nun entschieden, den nächsten Schritt zu gehen. Nach kurzer Schaffenspause, in der ich meinen Küchenmeister absolviere, plane ich in einer neuen Wirkungsstätte meine nachhaltige Produktküche mit Gemüse aus eigenem Anbau, weiterzuführen. Aktuell sind wir noch auf der Suche nach der richtigen Location in der Region Rhein-Neckar. Sie können sich auf ein neues, innovatives Restaurantkonzept freuen!“
 

Das Restaurant „959 Heidelberg“ öffnete Anfang Juli wieder seine Türen. Der Zwei-Sterne-Koch Tristan Brandt ist neuer Geschäftsfürhrer uns stellte damals auch die neue Sommelière Sabine Schlecht und den neuen Barchef Frank Sobania vor. Eine Pressemitteilung zwei Wochen vor dem Abgang von Dankelmann verfasst, verkündete noch dass der Küchenchef mit Tristan Brandt das Restaurant- und Barkonzept nun weiterentwickeln wolle. „Ich freue mich sehr über den kreativen Austausch mit Tristan Brandt, der uns vor allem im administrativen Bereich unterstützen wird, so dass ich mich zu 100 Prozent auf die Küche konzentrieren kann. Denn genau da ist mein Platz, hier fühle ich mich wohl“, so Dustin Dankelmann noch vor wenigen Wochen. Jetzt dankt Dankelmann Gästen, Team und Investor und macht sich auf die Suche „der richtigen Location“ in der Region Rhein-Neckar. Gäste sollen sich jetzt schon auf ein „neues, innovatives Restaurantkonzept“ freuen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.