Ehemaliger Koch der Queen eröffnet Spargelsaison in Darmstadt

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Er bereitete Speisen für die britischen Royals um Königin Elizabeth II., kochte dort auch Spargel und plauderte schon mal aus dem Nähkästchen. So soll die Queen etwa Cookies in der Handtasche gehabt haben, damit sie immer genug zu essen bekommt, gab der Spitzenkoch Stefan Pappert mal zum Besten (Tageskarte berichtete).

Mit dem früheren deutschen Nationalspieler Mesut Özil versorgte er Bedürftige mit Mahlzeiten. Auch für den Premier-League-Club FC Arsenal oder die englische Fußball-Nationalmannschaft schwingt er den Kochlöffel. Zur Fußball-WM im Sommer in den USA, in Kanada und Mexiko darf er seinen Worten zufolge aber nicht mit dem englischen Team reisen. Jetzt bekochte Pappert für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison im südhessischen Darmstadt.

«Gude, alle Mann zusammen», begrüßte Pappert die Gäste auf einem Hof in Darmstadt. Der in London lebende und in Fulda geborene Koch sagte, er sei in Hessen immer noch zu Hause. Und die regionalen Produkte seien für Köche unerlässlich. «In Hessen kann man direkt vom Acker auf den Teller essen.»

Für die Saisoneröffnung interpretiert er den hessischen Spargel modern und mit einem Hauch königlicher Eleganz: von Spargel-Fingerfood über marinierten Spargel im Crêpes-Mantel bis zu Spargelspitzen in Pfeffer-Hollandaise. Pappert arbeitete unter anderem mehrere Jahre als «Chef to the Royal Household» auf Schloss Windsor. (dpa)


 

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