Essen im Flieger -  Johann Lafer entwickelt Gerichte für Lufhansa

| Gastronomie Gastronomie

Zuletzt hatte Bayerns Ministerpräsident Söder ein Gericht bei der Lufthansa mit den Worten kritisiert: „Sorry, #söderisst das nicht. Respekt, wer sich davon ernährt.“ (Tageskarte berichtete) Jetzt kommt neues Essen auf den Klapptisch. Johann Lafer ist dafür mitverantwortlich.

Die Lufthansa führt neue in der Business Class auf der Kurz- und Mittelstrecke ein. Warme Gerichte gibt es nun auch auf der Kurz- und Mittelstrecke zum Vorbestellen. Der Konzern gibt an, besonderes Augenmerk auf regionale Herkunft und Nachhaltigkeit zu legen.

Kreiert wurden die neuen Mahlzeiten gemeinsam von Johann Lafer, den Kulinarik-Teams der Lufthansa und dem Catering-Partner Gate Gourmet.

Größere Vielfalt: Lufthansa Gäste können zukünftig auf Strecken mit rund zwei Stunden Flugzeit aus einem breiteren Angebot an vegetarischen und nicht-vegetarischen kalten Speisen wählen. Auf langen Routen ab drei Stunden Flugzeit haben Reisende die Wahl zwischen drei statt bisher zwei warmen Gerichten.

Wer sein Menü bereits vor dem Flug zusammenstellen möchte, kann dies mit „Pre-Select“ kostenfrei – eine Vorbestellung aus einer Auswahl von bis zu neun warmen Gerichten ist für Flüge mit einer Dauer von mehr als zwei Stunden Flugzeit möglich. Damit kann Lufthansa auch besser planen da die gezieltere Beladung Überbestände und dadurch die Entsorgung von Lebensmitteln reduziere.

„Die Einführung von Pre-Select auf den Kurz- und Mittelstrecken bei Lufthansa unterstreicht unser stetiges Bestreben, unseren Gästen ein durchgängig hochwertiges und einheitliches Reiseerlebnis zu bieten,“ sagt Caroline Drischel, Senior Vice President Customer Journey Lufthansa Group. „Die Möglichkeit einer Vorbestellung von Mahlzeiten wird bereits auf Flügen von SWISS angeboten und ist auch bei Austrian Airlines geplant.“

„Bei der Entwicklung der Mahlzeiten haben wir großen Wert auf regionale Herkunft und Nachhaltigkeit gelegt“, sagt Heiko Reitz, Chief Customer Officer Lufthansa Airlines. „So haben wir uns bewusst für lokale und ausgewählte europäische Produkte entschieden. Lufthansa Gäste können sich auf einen neuen Genuss für den Gaumen freuen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.