Food Affairs plant neue Markthalle im Leipziger Quartier Neo

| Gastronomie Gastronomie

Die Compass Group Deutschland erweitert ihre Präsenz in der öffentlichen Gastronomie durch ein neues Projekt in Sachsen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die Tochtergesellschaft Food Affairs ein Gastronomiekonzept unter dem Namen Distrikt Marquet im künftigen Quartier Neo in der Leipziger Innenstadt realisieren. Es handelt sich nach einem Projekt in Frankfurt am Main um den zweiten Standort dieser Art für den Dienstleister. Die Eröffnung findet in einem ehemaligen Warenhaus an der Petersstraße statt, das derzeit zu einem kombinierten Komplex für Einzelhandel, Büroflächen und Gastronomie umgestaltet wird.

Zwei Etagen für internationales Angebot

Nach Angaben des Unternehmens umfasst die geplante Fläche für die Markthalle rund 3.000 Quadratmeter, die sich über zwei Stockwerke verteilen. Das architektonische Design wird durch das englische Büro Macaulay Sinclair gestaltet. Das Konzept sieht vor, internationale Gastronomieangebote mit Beiträgen lokaler Gastronomen aus Leipzig zu verbinden. Zielgruppen sind sowohl Touristen als auch Mitarbeiter der umliegenden Büros und Bewohner der Region. Das Angebot soll den Zeitraum vom Frühstück bis in die Abendstunden abdecken.

Kitchen Lab und wechselnde Pop-up-Konzepte

Wie der Veranstalter mitteilt, wird das kulinarische Spektrum durch verschiedene Zusatzangebote ergänzt. Dazu gehören ein sogenanntes Kitchen Lab, Bars sowie Möglichkeiten für den schnellen Verzehr. Zudem sind wechselnde Anbieter in Form von Kurzzeitmietern sowie musikalische Veranstaltungen vorgesehen.

Madjid Djamegari, Leiter von Food Affairs, erklärt hierzu: „Mit unserem Food-Hall Konzept im NEO Leipzig entwickeln wir einen Ort, dessen Mehrwert weit über die kulinarische Versorgung hinausgeht. Unser Anspruch ist es, Menschen über Genuss, Atmosphäre und Erlebnisse zusammenzubringen und zu unterhalten und so einen neuen urbanen Treffpunkt im Herzen der Stadt zu schaffen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.