Food Mover Awards in Berlin verliehen

| Gastronomie Gastronomie

Bei der Berlin Food Week wurden in dieser Woche die Sieger des Food Mover Awards gekürt.  Mit dem Preis zeichnen das Magazin „B-Eat“ und die Berlin Food Week Persönlichkeiten aus, die die neue Deutsche Küche maßgeblich beeinflussen.

Das sind die Gewinner :

Kategorie Best Chef:
Thomas Imbusch, Restaurant 100.200, Hamburg

Kategorie Best Sommelière:
Bärbel Ring, Söl’ring Hof, Rantum auf Sylt

Kategorie Best Producer:
Lars Odefey, Odefey & Töchter, Uelzen

Kategorie Game Changer:
Patrick Wodni

Die Moderatoren des Awards – Nadine Uhe, Redaktionsleiterin der B-EAT und Jan Spielhagen, Editorial Director Food bei Gruner + Jahr – über die Ausgezeichneten: “Thomas Imbusch steht mit seinem mutigen und zukunftsträchtigen Konzept für eine neue Art von Fine Dining in Deutschland. Als Sommelière, die eine außergewöhnliche Weinkarte über einen so langen Zeitraum prägt und auf konstant hohem Niveau hält, ist Bärbel Ring eine Ausnahmeerscheinung in der Branche. 

Lars Odefey geht es um Produktqualität, wie man sie sonst nur in Frankreich findet. Und um Lebensqualität für seine Tiere, die 120 bis 180 Tage in kleinen Gruppen auf ökologisch bewirtschafteten Streuobstwiesen leben, viermal so lange wie ein konventionell gehaltenes Huhn.

Mit seinem neuen Projekt „Kantine Zukunft Berlin“ hat Patrick Wodni den offiziellen Auftrag, innerhalb von drei Jahren die Berliner Gemeinschaftsverpflegung nach Kopenhagener Vorbild zu verändern: Ein Bio-Anteil von 60 Prozent ist das Ziel, aufgewärmte Tütenkost soll frisch Gekochtem aus der Region weichen. Eine Aufgabe, mit der er zwangsläufig auch die Landwirtschaft in Berlin und Brandenburg verändern wird. Alle vier sind absolut würdige Preisträger des Food Mover Awards!”.

Ausgewählt wurden die Gewinner von einer Jury in der unter anderem Marie-Anne Raue, Billy Wagner, Hendrik Haase, Sven Elverfeld und Franz Keller saßen. Komplettiert wird die 9-köpfige Jury durch die Food-Journalisten Lorraine Haist und Per Meurling sowie Alexandra Laubrinus und Jan Spielhagen als Vertreter der Initiatoren.

Die Verleihung fand vor 300 geladenen Gästen im Rahmen der Berlin Food Night statt, dem Opening Event der diesjährigen Berlin Food Week. Der Award ist ein Kooperationsprojekt des B-EAT-Magazins von Gruner + Jahr und der Berlin Food Week. Die beiden Partner wollen eine Plattform für die junge Bewegung der “New German Cuisine” schaffen und deren Akteure fördern. Dazu zeichnen sie herausragende Player aus und schaffen mit der Preisverleihung einen Anlass zum Netzwerken. Die Ziele des Awards sind es, Wahrnehmung für Genuss und Ernährung als Kulturgut zu schaffen, Begeisterung für die kulinarischen Wurzeln zu wecken und eine Diskussionen über Esskultur in Deutschland anzustoßen.

Alexandra Laubrinus, Geschäftsführerin der Berlin Food Week, über den Hintergrund des Awards: “Multikulti in Deutschlands Töpfen hat eine lange Tradition. Diese Kombination aus Regionalität und Internationalität bekommt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Und die Bewegung hat einen Namen: New German Cuisine.”. Die Berlin Food Week präsentiert noch bis einschließlich Sonntag die ganze Vielfalt der Food- und Gastro-Szene der Hauptstadt bei zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet. Das diesjährige Motto des Food-Festivals lautet “Regional trifft International”.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.