Frankfurter OB: Fünf-Quadratmeter-Regel ist hart für Gastronomen

| Gastronomie Gastronomie

Vor der Wiedereröffnung der Restaurants in Hessen hat Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Verständnis für die Nöte der Gastronomen gezeigt. Die Regel mit den fünf Quadratmetern sei sehr hart, weil es sich für viele nicht lohne, ihr Restaurant für wenige Gäste überhaupt zu öffnen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

«Andere Bundesländer sind da pragmatischer als Hessen.» Zugleich mahnte Feldmann zur Disziplin: «Alles hängt natürlich davon ab, ob wir es schaffen, die Regeln einzuhalten. Wenn sich doch alles um die großen Tische drängelt, es zu Begrüßungsszenen mit Umarmungen kommt oder spätabends unter Alkoholeinfluss viel Nähe gesucht wird, das wäre dann kein guter Start in die neue Zeit.»

Von Freitag an dürfen in Hessen die Restaurants und Gaststätten wieder öffnen - unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Als Faustregel gilt ein Gast pro fünf Quadratmeter. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen.

Es gebe eine große Erwartungshaltung in der Bevölkerung, sagte Feldmann. «Die Menschen wollen endlich raus, sie wollen essen gehen, sie wollen wieder ins Café gehen.» So gehe es ihm selbst auch. «Ich freue mich, dass ich wieder in mein Lieblingscafé gehen kann, das Café Mozart, das wird ein ganz großer Tag für mich werden.»

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.