Für mehr Bewusstsein beim Fleischkonsum: Gäste müssen beim Schlachten zusehen

| Gastronomie Gastronomie

Der niederländische Koch Wander Alblas will bei seinen Gästen das Bewusstsein für den eigenen Fleischkonsum schärfen und greift auf eine nicht ganz unumstrittene Methode zurück. Denn wer in seinem Restaurant ein Hähnchen essen möchte, der muss es vorher auch selbst schlachten – oder zumindest dabei zusehen.

Der Chefkoch aus Arnhem ist sich sicher, dass sich die meisten Menschen heute keine Gedanken mehr über das Tier machen, das in beliebten Fleischgerichten wie Spaghetti Bolognese verarbeitet wurde, wie er gegenüber ntv verrät. Das will er ändern, indem er seine Gäste in den Schlachtprozess einbindet.

 

Seine Gäste sollen wieder eine Verbindung zu den Tieren, die sie essen, aufbauen.  Die Hühner, die später auf den Tellern seiner Gäste serviert werden, leben artgerecht auf dem Grundstück des Restaurants.

Die Aktion regt zum Nachdenken an und viele Gäste stellen sich im Nachhinein die Frage, ob der tägliche Fleischkonsum überhaupt notwendig ist – oder ob ein Leben als Vegetarier für sie in Frage kommt. „Ich sehe jetzt, was wir Nutztieren antun. Und nicht mehr nur einfach das Stück Fleisch“, fasst es ein Gast gegenüber ntv zusammen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.