Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf gutes Ostergeschäft

| Gastronomie Gastronomie

Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf ein gutes Ostergeschäft. Normalerweise seien die Feiertage eine Triebfeder für die Hotels und Gaststätten des Landes, sagte Michael Schmidt, Chef des Hotel- und Gaststättenverbands in Sachsen-Anhalt. Es sei an der Zeit, Verluste aus dem ersten Quartal wett zu machen.

Naturgemäß seien die ersten Monate des Jahres nicht die umsatzstärksten. Da in einigen Regionen des Harzes auch noch der Schnee ausblieb, seien mancherorts noch weniger Gäste gekommen als normalerweise, erklärte Schmidt. Auch zu Ostern ist für Schmidt die Wetterlage maßgebend für das Geschäft. Sollte es sonnig sein und die Temperaturen ansteigen, könnte man schon vorsichtig von einem Start der Frühlingssaison sprechen. An das Einläuten der Biergartensaison denkt Gastronom Schmidt aber noch nicht.

Schmidt empfiehlt für die Osterfeiertag bei Bedarf früh zu reservieren. Einige Häuser hätten aufgrund der dünnen Personaldecke im Gastgewerbe ihre Kapazitäten reduziert. Der Gast sei daher ermuntert, seine Buchungen jetzt vorzunehmen, erklärte Schmidt. Viele Betriebe hätten sonst schon früh ihre Bücher voll.

Die Sorgen im Gastgewerbe sind trotz des Wegfalls der meisten Pandemie-Einschränkungen bei vielen Unternehmen groß. Neben Nachwuchsproblemen plagen die Betriebe die enorm gestiegenen Kosten für Lebensmittel und Energie. Aufgrund geringer Verdienstaussichten und unbeliebter Arbeitszeiten kehren außerdem viele Beschäftigte der Branche den Rücken zu. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.