Gastro Circle ersetzt „Alles für den Gast“

| Gastronomie Gastronomie

In der Gastronomie und Hotellerie ist der Wunsch, sich untereinander auszutauschen und Erfahrungen aus dieser schwierigen Zeit zu teilen, ausgesprochen groß. „Außergewöhnliche Zeiten verlangen außergewöhnliche Lösungen“. Barbara Leithner, COO von Reed Exhibitions Österreich, kündigt die Branchenplattform „Gastro Circle“ an. Dabei handelt es sich um ein einmaliges Sonderformat für die Gastronomie und Hotellerie, das vom 7. bis 9. November dieses Jahres im Messezentrum Salzburg auf die Beine gestellt wird. 

Der „Gastro Circle“ wird digital stattfinden und für alle Besucher kostenlos zugänglich sein. Bereits bei der Entwicklung des diesjährigen Alternativformats für die „Alles für den Gast“ im Frühjahr 2020 wurde eine hybride Umsetzung angedacht.

„Die Corona-Epidemie hat die Gastronomie- und Hotellerie-Branche hart getroffen“, so Leithner. Man habe sich deswegen mit der Branche beraten, in welcher Form Reed heuer der Branche partnerschaftlich unter die Arme greifen kann. Das Ergebnis: der „Gastro Circle“.

„Wir möchten der Branche eine professionelle Plattform bieten, auf der aktuelle Geschehnisse besprochen und Perspektiven für die Zukunft erarbeitet werden können, um gemeinsam über die gastronomischen Grenzen hinauszudenken.“, erklärt Andreas Ott, Head of Operations bei Reed Österreich. 

Winter- und Städtetourismus in Zeiten der Krise

Am 7. November diskutieren in einer Talkrunde mit dem Titel „Wintertourismus quo vadis?“ Gäste live über Herausforderungen und Perspektiven für den Tourismus in den kalten Monaten. Publikumsfragen inklusive. Reed begrüßt dazu unter anderem Bundesministerin Elisabeth Köstinger, den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer und den Vorstand der Schmittenhöhenbahn Erich Egger. Auch der gegenwärtigen und zukünftigen Situation des Städtetourismus widmet Reed am 9. November einen Live-Talk. Dabei treffen Michaela Reitterer, Präsidentin der ÖHV, Bundesratsmitglied Robert Seeber sowie Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus, aufeinander. 
 
Die geheimen Zutaten erfolgreicher Unternehmen

Wie man ein Grundnahrungsmittel digital in Szene setzen kann, zeigen am Samstagvormittag Österreichs Bäckermeister. Sie widmen sich der These, wie gutes Brot als Unterschrift eines Betriebes fungieren kann. Am frühen Nachmittag beschäftigt sich der „Gastro Circle“ mit dem sich wandelnden Berufsfeld des Kellners als Gastgeber. Am Montag warten dann die nächsten Programmpunkte: In einem davon erzählen unter anderem Thomas Hahn, Geschäftsführer der Labstelle in Wien und Harald Schindlegger von „Harry to go“ davon, wie es ihnen in kürzester Zeit gelungen ist, erfolgreiche Lieferservices auf die Beine zu stellen.
 
Virtuell und virenfrei: Aussteller präsentieren sich digital

Durch die Digitalisierung werden neue regionale Netzwerke geschaffen, die die gastronomische Zukunft sichern. So konnte Metro Österreich als „Presenting Sponsor“ gewonnen werden. Metro präsentiert in diesem Jahr Produkte und Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern, beim Sparen helfen, aber vor allem Auslastung bringen. Aber nicht nur Metro, sondern viele weitere Aussteller, darunter zum Beispiel Red Bull, Starzinger und die Brau Union, werden den Besuchern ihre Produkte virtuell näherbringen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.