Gaza-Konflikt: Hassbotschaften bei Lieferando

| Gastronomie Gastronomie

Ein Unbekannter hat in Gelsenkirchen online über Lieferando Essen bestellt und dem Filialleiter einer Donut-Kette dabei eine rassistische Hassbotschaft zukommen lassen. Mittelwelle ist klar, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt. In ganz Deutschland sollen Hass-Kommentare über Lieferando verschickt worden sein.

Wie „Der Westen“ berichtet, enthielt die Online-Bestellung die klare Botschaft: „Nieder mit Palästina, ethnische Säuberung jetzt!“ Ein Schock für den „Freshnuts“-Filialleiter Ayoub Lagmouchi, der den Vorfall umgehend bei Lieferando meldete. Dort teilte man ihm mit, dass die Hass-Botschaft von dem betreffenden Account gleich an mehrere Läden gesendet worden war, woraufhin der Nutzer gesperrt wurde. Mittlerweile melden sich immer mehr Gastronomen, die Opfer solcher Hassbotschaften geworden sind. Laut „Weser Kurier“ soll es alleine in Bremen eine zweistellige Fallzahl geben.

Die Masche: Die rassistischen und diskriminierenden Hassbotschaften landen über das ein Anmerkungsfeld, das eigentlich für Allergie-Hinweise oder Ähnliches vorgesehen ist, bei den Gastronomiebetreibern. Medienberichten zufolge soll bereits der Staatsschutz ermitteln.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.