Geheuchelte Regionalität: Gault&Millau übt heftige Kritik an Deutschlands Kochelite

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„Von Sylt bis Garmisch bekommt der Gast austauschbare Produkte und uniforme Geschmackserlebnisse“ - die gerade erschiene Ausgabe der Küchenbibel Gault&Millau übt heftige Kritik an Deutschlands Küchenchefs. Obwohl Regionalität als Mega-Trend gelte, würde sich nur eine kleine Minderheit der Köche dem Thema mit viel eigenem Engagement widmen. Allzu oft bleibe es beim Lippenbekenntnis zur Heimat. „Man setzt ein, zwei regionale Alibi-Produkte auf die Karte und ordert per Telefon bei geschäftstüchtigen Großhändlern, die allen Köchen die gleichen ‚Neuheiten‘ andrehen", so der Gault&Millau.

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