Gute Zahlen, Politik und neue Konzepte beim Forum Systemgastronomie

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Am Montag war so einiges los in der Branche. Neben dem Chefs Talk und der Verleihung der Carlsberg Preise in Hamburg, fand in Berlin das 28. Forum Systemgastronomie statt. 350 Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider aus Gastronomie, Catering und gastgewerblicher Zulieferindustrie waren im Berliner Tipi am Kanzleramt zusammengekommen, um sich beim Forum des Dehoga-Initiativkreises Gastgewerbe über aktuelle Entwicklungen, Trends und Erfolgskonzepte zu informieren. Ein Schwerpunktthema bildete in diesem Jahr die Verkehrsgastronomie. Höhepunkt der Veranstaltung war die Siegerehrung zum 17. Nationalen Azubi-Award (Tageskarte berichtete).

In seiner Eröffnungsrede zu den Erwartungen der Branche an die Politik forderte Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Bundesverbandes, von den politisch Verantwortlichen mehr Anerkennung für die Bedeutung der Branche und für das, was Betriebe und Mitarbeiter Tag für Tag für die Gesellschaft leisteten. 

Gute Branchenzahlen im Gepäck hatte Jochen Pinsker: Der Senior Vice President Foodservice der npdgroup deutschland GmbH präsentierte die aktuelle Gastronomie-Bilanz auf Basis des CREST-Verbraucherpanels. Danach setzte sich die positive Entwicklung im Außer-Haus-Markt nach einem Plus von 3,4 Prozent im Jahr 2017 auch 2018 fort. Laut Pinsker gaben die Verbraucher von Januar bis August 52,5 Milliarden Euro für gastronomische Leistungen aus, ein Plus von 2,5 Prozent. 

Marcus Paul, Geschäftsführer des Deutsche Bahn-Rubenbauer-Joint-Ventures Station Food GmbH, berichtete über den Aufbruch der Bahn in das für das Unternehmen neue Geschäftsfeld Gastronomie und die damit verbundenen Erwartungen und Herausforderungen. Auch für die Flughäfen wächst die Relevanz der Gastronomie. Wie sich die Airport-Gastronomie als Umsatzbringer und Imagebilder entwickelt, erläuterten Mark Hallstein, Senior Manager Category Food & Beverages, und Melanie Großmann, Category Manager Gastronomie, von der Fraport AG. 

Neben dem zentralen Schwerpunktthema Verkehrsgastronomie standen auf der Bühne zwei junge Erfolgskonzepte aus der Gastroszene in Berlin und Hamburg. Dass Frühstück im Trend liegt und eine „echte Lebenseinstellung“ darstellt, ist für Carola Bock, Restaurant-Manager Benedict Germany GmbH, klar. Sie erklärte die 24-Stunden-Frühstückskultur im Berliner Benedict. Höchste Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit der von ihnen eingesetzten Produkte stellen auch die beiden Geschäftsführerinnen der Urban Foodie GmbH, Maria Alberti und Leslie Angermann. Der erste Betrieb der beiden Gastro-Quereinsteigerinnen war als Deli-Konzept in Hamburg gestartet. 


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