Hamburger Politiker wollen schwimmende Restaurants auf der Alster

| Gastronomie Gastronomie

Ungewöhnlicher Vorschlag zur Aufwertung der Hamburger Innenstadt. Die örtliche CDU will 14 Meter breite schwimmende Pontons auf der Binnenalster verankern. Darauf sollen bis zu 14 gastronomische Betriebe Platz finden. Andere Politiker halten den Vorschlag für „populistische Effekthascherei“.

Ideengeber André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft sagt: „Eine Stadt wie Hamburg braucht Ideen und Dynamik, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Da dem rot-grünen Senat die Fantasie und der Mut fehlen, schlagen wir den Hamburgern unser Projekt Alsterpromenade zur Attraktivitätssteigerung der Binnenalster vor.“ In der jahrhundertealten Tradition Hamburgs sei die Binnenalster immer ein belebtes Quartier, das zum Flanieren am Wasser und zum Speisen in Cafés und Restaurants eingeladen habe. Diesen Lebensmittelpunkt wollen will die CDU den Hamburgern zurückgeben und gemeinsam mit ihnen „zurück zum Wasser“. Andere Städte, wie Paris mit seinem Seine-Ufer, seien bereits genau diesen Weg gegangen. 

Durch die Errichtung der Alsterpromenade würde Hamburg einen weiteren Anziehungspunkt mit großer Strahlkraft nach außen erhalten und gleichzeitig den Freizeitwert für die Hamburgerinnen und Hamburger mitten im Stadtzentrum erhöhen, aber auch die allgemeinen Besucherströme entzerren und sie in die City lenken. 

Wie das Ganze finanziert werden soll, steht noch nicht fest. Es handele sich um eine „gut durchdachte Idee, aber es ist noch kein in Stein gemeißeltes Konzept", betonte Trepoll.“ Laut NDR signalisierte die regierende SPD zwar grundsätzlich Zustimmung zur Belebung der Innenstadt, nannte die CDU-Idee aber einen „massiven Eingriff in die Binnenalster“.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.