Heiner Finkbeiner nach Brandunglück: «Schwarzwaldstube lässt sich wieder aufbauen»

| Gastronomie Gastronomie

Der Inhaber des Hotels «Traube Tonbach» in Baiersbronn hat sich nach der Zerstörung seines Drei-Sterne-Restaurants zuversichtlich gezeigt. «Das tut natürlich sehr weh», sagte Heiner Finkbeiner am Sonntag. Doch es sei nichts passiert, in dem Sinne, dass weder Gäste noch Mitarbeiter durch den Brand Verletzungen erlitten hätten. «Alles andere lässt sich wieder aufbauen.» Er spricht von «Glück im Unglück».

Der Küchenchef des Drei-Sterne-Restaurants «Schwarzwaldstube», Torsten Michel, sagte, dass gerade alle sehr aufgewühlt seien. «Doch so tragisch der ideelle und materielle Verlust durch das Feuer sind - am Ende ist es nur ein Gebäude.»

[Aktuelle Bilder zeigen das gesamte Ausmaß des verheerenden Vollbrandes eines der besten Restaurants der Welt. Die «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn liegt in Schutt und Asche.]

Gebrannt hatte es in der Nacht zu Sonntag in dem 230 Jahre alten Stammhaus des Hotels. (Tageskarte berichtete) «Das ist unser Augapfel gewesen», sagte Finkbeiner. Gäste waren in dem Brandgebäude keine untergebracht. Das Hauptgebäude, das auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Restaurant liegt und in dem 150 Gästezimmer sind, blieb vom Feuer unbehelligt. 63 Bewohner eines weiteren Gästehauses, das an das Stammhaus angrenzte, hatten das Gebäude wegen des Rauchs vorübergehend verlassen müssen. Sie konnten am Sonntagmorgen jedoch in ihre Zimmer zurückkehren. Laut Hotelsprecherin waren an diesem Wochenende alle Zimmer belegt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.