Hochzeiten & Co: DEHOGA NRW fordert Perspektiven für Privatfeiern

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Der DEHOGA in Nordrhein-Westfalen fordert mit Blick auf das neue Jahr von der Politik «klare Perspektiven» und einen «umfassenden Plan» für Privatfeiern wie Hochzeiten.

«Es sollten Voraussetzungen festgelegt werden, die für uns berechenbar sind», sagte Sprecher Thorsten Hellwig der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe viel Unsicherheit, was gerade auch die Planung von Hochzeitsfeiern erschwere.

Zum Beispiel sollte es eine Übersicht geben, bei welchen Corona-Zahlen was genau wieder erlaubt ist. Zudem solle es nicht wieder vorkommen, dass eine Woche vor einer Veranstaltung unklar sein könne, ob diese stattfinden dürfe. «Wir haben oft sehr kurzfristig erfahren, wie die Regeln sind.»

Grundsätzlich hätten die Hygienekonzepte «sehr gut» funktioniert, als größere Hochzeitsfeiern in der Corona-Krise noch erlaubt gewesen seien. Bekanntgewordene Ausbrüche seien relativ zu sehen: «Es gab einzelne, medienträchtige Fälle. Aber im Verhältnis zu der Vielzahl der Feiern waren das sehr wenige», sagte Hellwig.

Der Bund deutscher Hochzeitsplaner schätzt, dass 2020 rund vier von fünf Feiern abgesagt wurden. «Viele Dienstleister haben bereits aufgegeben und mussten ihre Geschäfte schließen. Wir erwarten, dass dies im kommenden Jahr noch drastisch zunehmen wird», sagte Sprecherin Svenja Schirk. (dpa)


 

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