Im Café mit Daten bezahlen

| Gastronomie Gastronomie

Im Shiru Café der Brown University in Providence in den USA können Studierende ihren Kaffee jetzt mit persönlichen Informationen bezahlen, wie „Focus.de“ berichtet. Für den gratis Kaffee müssen Gäste zustimmen, dass ihre Daten an Dritte weitergegeben werden dürfen, die den Studis dann Werbung, Stellenanzeigen und Praktikumsangebote schicken können.

Die Daten der Studenten stehen bei Unternehmen hoch im Kurs. Die die Brown University zählt zu den acht renommiertesten Hochschulen der USA. Hier wollen sich Konzerne Nachwuchskräfte sichern. 

Die Idee, mit Daten zu bezahlen ist nicht ganz neu. In Japan sponsern Unternehmen schon länger die die Heißgetränke potenzieller Nachwuchskräfte und erhalten im Gegenzug die Daten der Studenten. Das Shiru Café testet nun, ob sich das Konzept auch in anderen Ländern durchsetzen könnte. Natürlich werden in dem Café auch weiterhin herkömmliche Zahlungsmittel akzeptiert. Wer seine Daten nicht geben will, zahlt wie gewohnt mit Geld. Laut „Focus.de“ sind Gebäck und Snacks von dem Konzept sowieso ausgenommen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.