Jeunes Restaurateurs mit Azubitag in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland (JRE) setzten ihre Nachwuchsförderung mit einem Azubitag in Hamburg fort. Vom 7. bis 8. September nahmen junge Talente aus JRE-Mitgliedsbetrieben an dem zweitägigen Programm teil, das von den Hamburger JRE-Köchen Felix Dietz, Stefan Fäth und Maurizio Oster begleitet wurde. Ziel war es, den Auszubildenden vertiefte Fachkenntnisse zu vermitteln und den Austausch untereinander zu fördern.

Fokus auf Fisch und Produktkenntnis

Die Elbmetropole bot laut Pressemitteilung eine passende Kulisse für das praxisfokussierte Programm. Die Azubis hatten die Möglichkeit, ihr Wissen im Umgang mit Fisch und Gewürzen zu erweitern und ihren Geschmackshorizont zu schärfen.

Der Azubitag startete mit einem Get-together im Braugasthaus „ÜberQuell“. Am darauffolgenden Tag stand das Thema Fisch im Mittelpunkt: Bei einer Tuna Show von YinSeafood wurde die fachgerechte Zerlegung eines ganzen Thunfischs demonstriert. Im Anschluss fand im „Rive Fish & Faible“ ein Austern-Workshop statt, geleitet von einem Partner der Deutschen See. JRE-Koch Felix Dietz betonte in diesem Zusammenhang: „Der Azubitag bringt unseren Nachwuchs ganz nah an die Produkte und zeigt, wie wichtig der sorgfältige Umgang mit Lebensmitteln ist.“
 

Nach einem Besuch beim JRE-Partner FrischeParadies Hamburg, wo die Teilnehmer eine Führung durch die Unternehmensbereiche erhielten, stand am Nachmittag die Sensorik im Fokus. In einem Workshop mit dem JRE-Partner HELA drehte sich alles um die verschiedenen Pfeffersorten, Essige und Öle sowie die Rolle von Gewürzen in der Küche.

Austausch und Perspektiven

Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen im Sterne-Restaurant „Restaurant Jellyfish by Stefan Fäth“, bei dem JRE-Koch Stefan Fäth ein spezielles Fisch-Menü kreierte. Benjamin Maerz, Vorstandsmitglied der JRE und Patron der JRE Genuss-Akademie, hob die Bedeutung des Azubitags für die Nachwuchsarbeit hervor: „Er bietet Chancen vom fachlichen Input über neue Kontakte bis hin zur Verbindung mit weiteren JRE Betrieben.“

Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden. Auszubildende Friederike Westphal sagte: „Von der Tuna Show am Morgen bis zum Dinner am Abend – dieser Tag war ein echtes Highlight und hat uns gezeigt, wie vielseitig unser Beruf sein kann.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.