JRE-Deutschland mit neuen Mitgliedern

| Gastronomie Gastronomie

Bei ihrer Haupttagung in Weissach am Tegernsee haben die JRE-Deutschland vier neue Mitglieder aufgenommen und vier bisherige Jeunes aus der aktiven Mitgliedschaft in den Status der Membres d’Honneur verabschiedet.  

Mit Nicolai P. Wiedmer (Hotel Restaurant Eckert, Grenzach-Wyhlen), Julius Reisch (Oberschwäbischer Hof, Schwendi), Simon Schlachter (Burghotel Falkenstein, Pfronten im Allgäu) und Patrick Jenal (Restaurant Kunz, St. Wendel-Bliesen) wachsen die Jeunes Restaurateurs Deutschland nun auf 71 Mitglieder. „Es ist schön, neue talentierte Mitglieder in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, freut sich Alexander Huber, Präsident der Jeunes Restaurateurs.

Zwei der Neuen kennen sich bereits recht gut mit der Vereinigung aus: Simon Schlachter ist ein Neffe von Barbara Schlachter-Ebert (Schlossanger Alp, Pfronten im Allgäu), die Membre d’Honneur bei den JRE ist. Er ist seit 2017 Küchenchef im heimischen Familienbetrieb Burghotel Falkenstein, wo er zusätzlich das Gourmet-Restaurant Pavo eröffnete. Dieses wurde 2020 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Der Saarländer Patrick Jenal wiederum ist bereits seit 2012 Küchenchef im Restaurant Kunz, dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Betrieb des JRE-Membres Alexander Kunz; seit vergangenem Jahr ist er zudem Gesellschafter der Kunz-Gruppe, zu der noch drei weitere Restaurants gehören.

Mit Nicolai P. Wiedmer und Julius Reisch kommen außerdem zwei baden-württembergische Köche neu in die Vereinigung. Wiedmer ist seit 2014 Küchenchef und mittlerweile auch Geschäftsführer im Hotel Restaurant Eckert nahe der Schweizer Grenze. Er erhielt 2018 im Alter von nur 25 Jahren seinen ersten Michelin-Stern.

Der Schwabe Julius Reisch wurde im Jahr 2021 vom Restaurantführer „Gusto Deutschland“ zum Newcomer des Jahres gekürt – nur ein Jahr, nachdem er in den elterlichen Betrieb zurückkam und dort gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anna Boonk die Verantwortung für das Gourmet-Restaurant Esszimmer übernahm.

Neben der Begrüßung der vier Neuen, wurden vier alte Jeunes unter großem Applaus in ihren neuen Status verabschiedet: Steffen Disch (Raben, Horben) Ludger Helbig (Auberge de Temple, Johannesberg), Michael Quendler (Die Mühlenhelle, Gummersbach) und Michael Philipp (Restaurant Philipp, Sommerhausen) gehören den JRE ab dem 1. Januar 2023 nur noch als Membres d’Honneurs an.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.