Kaffeekonsum in der Gastronomie steigt kräftig an

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Mit dem Ende der Corona-Pandemie schnellt der Kaffeeverbrauch außer Haus in Deutschland in die Höhe. Zwischen April und Juni lag der Konsum einer Umfrage des Deutschen Kaffeeverbandes zufolge im Vergleich zum Vorquartal 6 Prozent höher. «Der Vergleich zum Gesamtjahr 2022 zeigt den Aufwärtstrend noch deutlicher: Rund 11 Prozent mehr Kaffeetrinker haben ihr Lieblingsgetränk im zweiten Quartal 2023 in der Gastronomie getrunken», berichtete der Verband. «Umgerechnet haben die deutschen Kaffeetrinker im ersten Halbjahr durchschnittlich 56 Liter aufs Jahr gerechnet außer Haus getrunken.»

Der Wegfall von Corona-Beschränkungen in der Gastronomie hatte den ohnehin hohen Kaffeekonsum in Deutschland schon im vorigen Jahr auf Rekordhöhe steigen lassen. Kaffee ist in Deutschland mit Abstand das beliebteste Getränk, noch vor Mineralwasser und Bier. Daran ändern offensichtlich auch die allgemein starke Teuerung sowie gestiegene Kaffeepreise nichts.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes, Holger Preibisch, erklärt den Außer-Haus-Trend mit einem Imagewechsel: «Vom elitären Getränk über Symbol für Wirtschaftswunder nach den Weltkriegen bis hin zum verstaubten Image in den Neunzigern, in denen es draußen nur Kännchen, aber keinesfalls einen Latte to go gab.» In den 2000er Jahren habe Kaffee ein Comeback erlebt: «Cafés, Kaffeebars, Coffeeshops nach amerikanischem Vorbild eröffneten. Cappuccino und Co. und Coffee to go wurden zu hippen Alltagsbegleitern.» (dpa)


 

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