Le big TamTam öffnet nach Verzögerung im Hamburger Hanseviertel

| Gastronomie Gastronomie

Die neue Hamburger Erlebnisgastronomie „Le big TamTam“ sollte eigentlich im Februar feierlich eröffnet werden. Doch weil es noch Fragen zum Brandschutz gab, blieb der Food-Market im ehemaligen Mövenpick-Restaurant zunächst geschlossen (Tageskarte berichtete). Nun soll es am Freitag endlich soweit sein.

Auf der rund 2.000 Quadratmeter großen ehemaligen Fläche im Hanseviertel ist von der Technik bis zur Inneneinrichtung alles neu. Historische Argelith-Fliesen kontrastieren mit farbenfrohem Mobiliar, typisch hanseatische Elemente verschmelzen mit modernem Design. 170 verschiedene Materialien, von Fliesen über Steine bis zu Stoffen, gibt es zu bestaunen. 

CBRE Investment Management als Eigentümervertreter des Hanseviertels entwickelte zusammen mit dem Beratungsunternehmen tellerrand consulting ein Gastronomie-Konzept, das diese Gegensätze in einem Design vereint. 

„Tradition und Moderne verschmelzen. Was uns wichtig ist: Wir bewahren den einzigartigen Charme des Denkmals Hanseviertels, setzen aber mit dem Le big TamTam im Hanseviertel total überraschende Akzente. Nicht zu vergessen: Insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Entwicklungen im Hafen stärkt das Hanseviertel die Identität der Kernstadt Hamburgs“, sagt Markus Wagenknecht, bei CBRE Investment Management für das Projekt verantwortlich. Bei der Konzeptvorstellung im Hanseviertel fasste Center Manager Lars Sammann (CBRE GmbH) zusammen: „Im Hanseviertel startet eine neue Ära. Wichtig für uns, für das Passagenviertel, für Hamburg. Hier kommt jetzt richtig Leben rein!“

Das Le big TamTam im Hanseviertel vereint kulinarisch eine Kombination Hamburger Individual- und Szenegastronomen. Für das Soulfood aus Japan stehen Vena Steinkönig und Valentin Broer mit ihrem MOMO Ramen. Das ÜberQuell ist bereits eine Hamburger Institution und für die neapolitanische Pizza und die eigene Micro-Brauerei auf St. Pauli bekannt. Im Hanseviertel servieren Axel Ohm und Patrick Rüther saisonale Speisen mit Kräutern und Gemüse aus dem eigenen GreenPauli-Garten. Mexikanisches Streetfood sowie modern interpretierte traditionelle Küche präsentiert das Miguelez von Miguel Zaldivar, dem Gründer der ersten Taqueria in Deutschland. Das Underdocks von Burhan Schawich und Samet Kaplan bietet im Le big TamTam im Hanseviertel Hamburgs Fischklassiker, während Niels Berschneider im Yeahboy Comfort Food mit Fokus auf Fried Chicken und vegane Alternativen serviert. Gemeinsam betreiben die miteinander befreundeten Gastronomen zudem noch die Bakery Fünviertel.

Ein Highlight ist die Bar Fünviertel in der 14 Meter hohen Rotunde, an der es neben klassischen Drinks, ÜberQuell-Bier und Weinen auch eigens kreierte Signature Drinks als Ergänzung der jeweiligen Küche gibt. Die beste Aussicht haben Gäste in der mit viel Grün bepflanzten Hochbar mit zwei Sitzplätzen in luftiger Höhe.

Le big TamTam im Hanseviertel ist für die Ideengeber Patrick Rüther (tellerrand consulting) und Markus Wagenknecht (CBRE Investment Management) die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Und Lars Sammann, Center Manager Hanseviertel, ergänzt: „Was wir hier gemeinsam mit allen Gastronomen und den Teams auf die Beine stellen, ist einmalig. Wir laden alle Hamburgerinnen und Hamburger ein: Kommt zu uns, genießt das Leben!“ Am 12. Juli startet zunächst die Soft Opening Phase, in der alle Abläufe fortlaufend optimiert werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.