Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway legt weiter kräftig zu

| Gastronomie Gastronomie

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway profitiert in der Corona-Pandemie weiter vom Bestellboom. Insgesamt stiegen die Aufträge um fast 80 Prozent auf 200 Millionen, wie der Konzern am Dienstag in Amsterdam mitteilte (PDF). 

CEO Jitse Groen: "Das erste Quartal 2021 markiert unser viertes aufeinanderfolgendes Quartal mit einer Beschleunigung des Auftragswachstums. Unser am schnellsten wachsendes Segment war das Vereinigte Königreich, und wir sind besonders erfreut über den Ausbau unseres britischen Liefernetzwerks, das ein beeindruckendes Bestellwachstum von 695 Prozent im Jahresvergleich erreicht hat. Wir sind auch sehr stolz auf die Beschleunigung in zwei unserer hochprofitablen Märkte, mit 77 Prozent Auftragswachstum in Deutschland und 53 Prozent in den Niederlanden."

Auch der Bruttowarenwert ging weiter nach oben: Mit 4,5 Milliarden Euro stieg er um fast 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den nach eigenen Firmenangaben besonders profitablen Märkten Deutschland - hier firmiert Just Eat Takeaway unter dem Namen Lieferando - sowie den Niederlanden ging die Zahl der Bestellungen ebenfalls weiter nach oben. (Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.