Lieferando wächst in Österreich

| Gastronomie Gastronomie

In 2023 ist Lieferando in Österreich weiter gewachsen. Längst wird nicht nur Essen geliefert. Wo steht das Unternehmen aktuell und welche Schwerpunkte setzt der Lieferdienst in Zukunft? 

Lieferandos Online-Marktplatz bietet mit über 4.100 Restaurants und weiteren Partnern für Produkte des täglichen Bedarfs ein Angebot für Verbraucher in mehr als 460 Orten in Österreich. Das Unternehmen hat sein Angebot und auch die Markenbekanntheit ausgebaut: Für Aufmerksamkeit sorgte zum Beispiel das Riesenrad in Wien, das zweimal im Lieferando-Orange erstrahlte. 

Der eigene Lieferservice von Lieferando ist darüber hinaus in 2023 erweitert worden. Bestehende Städte wurden ausgebaut, neu hinzugekommen sind zum Beispiel Wiener Neustadt, Wels, Dornbirn und Bregenz. Damit erreicht Lieferandos Lieferservice rund ein Drittel der Menschen in Österreich.

Lieferando bringt mehr

Auch Lebensmittel können seit 2022 über Lieferando bei Partnern wie Turmöl (Spar Express) oder Ninjas nach Hause bestellt werden. Verbraucher können sich auf weitere Non-Food-Produkte wie zum Beispiel Kosmetik- oder Elektronikprodukte freuen – wie auch in Deutschland verfolgt Lieferando die Strategie, mehr Produkte für den täglichen Bedarf über die Plattform und damit für die kurzfristige Lieferung innerhalb einer Stunde anzubieten. 

Spiel, Satz, Service

Bei den diesjährigen Erste Bank Open in Wien sorgte Lieferando erstmals für die Lieferung der Speisen in den Zuschauerrängen. Die Besucher konnten per Lieferando-App die Gastronomiestände der Stadthalle entdecken und sich Essen, Snacks und Getränke direkt an ihren Sitzplatz bringen lassen (Tageskarte berichtete). Mehrere tausend Bestellungen gingen während des Turniers ein – am beliebtesten waren Pizza und indische Speisen. 

Best Restaurant Awards

Auch in diesem Jahr können die Menschen in Österreich wieder ihre Lieblingsrestaurants wählen. 2022 wurde das Burgerlokal “Der Butcher” aus Neunkirchen (NÖ) als bestes Lieferrestaurant Österreichs ausgezeichnet. Rund 7000 Lieferando-Kundinnen nahmen an der Abstimmung teil. Die Nominierungen für 2023 sind bereits abgeschlossen. Seit dem 13. November kann einen Monat lang für die beliebtesten Restaurants auf der Webseite von Lieferando abgestimmt werden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.