Lieferdienst Takeaway.com will Konkurrent Just Eat kaufen

| Gastronomie Gastronomie

Unter den europäischen Essens-Lieferdiensten bahnt sich ein größerer Zusammenschluss an. Das niederländische Unternehmen Takeaway.com will den britischen Wettbewerber Just Eat kaufen, wie beide Unternehmen am Wochenende bestätigten. Zuvor hatte der britische Fernsehsender «Sky» von den Plänen berichtet.

Es sei nicht sicher, ob am Ende der Gespräche ein Angebot stehen und zu welchen Bedingungen dies gemacht werde, erklärten die Unternehmen weiter. Takeaway.com habe nach britischem Recht bis zum 24. August Zeit, um den Aktionären von Just Eat ein Angebot zu machen.

Die Niederländer betreiben in Deutschland das Portal Lieferando.de.

Takeaway hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero (Lieferheld, Pizza.de und Foodora) für knapp eine Milliarde Euro zu übernehmen. Die Transaktion sollte nach früheren Angaben im 1. Halbjahr 2019 abgeschlossen werden.

Takeaway mit mehr als 2 600 Mitarbeitern verbindet über die Plattform Verbraucher mit nach eigenen Angaben fast 44 000 Restaurants.

Takeaway.com ist mit einer Marktkapitalisierung von 5,1 Milliarden Euro etwas größer als Just Eat mit umgerechnet knapp 4,8 Milliarden Euro.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.

Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich plant für 2028 die Eröffnung eines zweiten Restaurantkonzepts. Das neue Projekt soll unabhängig vom Ox & Klee betrieben werden und nach Unternehmensangaben Kulinarik, Technologie und Inszenierung zu einem immersiven Gastronomieerlebnis verbinden.

Casualfood nimmt am Flughafen Düsseldorf den ersten Slim Chickens Standort an einem deutschen Airport in Betrieb. Das Konzept ergänzt das gastronomische Portfolio des Flughafens um ein weiteres internationales Angebot.

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.