Long Covid: 3-Sterne-Koch Kevin Fehling berichtet von Verlust seines Geschmackssinns

| Gastronomie Gastronomie

Für einen Spitzenkoch gibt es wohl nichts Schlimmeres, als den Verlust des Geschmacksinns. Doch genau das ist 3-Sterne-Koch Kevin Fehling passiert. Trotz dreifacher Impfung erkrankte der Koch zweimal an einer Corona-Infektion und entwickelte anschließend Symptome von Long Covid.

„Der Albtraum für einen Koch wie mich“, gestand Fehling gegenüber BILD. „Ich habe nur noch gedacht, hoffentlich geht das wieder weg.“ In dieser Zeit kämpfte er allerdings nicht nur mit dem Geschmacksverlust. Er erlitt auch gesundheitliche Komplikationen: Fehling zog sich durch das intensive Husten und Niesen zwei Leistenbrüche zu und musste im Krankenhaus behandelt werden. „Es war eine der härtesten Zeiten in meinem Leben“, so der Koch.

Mit der Hilfe seines Teams konnte er sein Restaurant „The Table“ in dieser Zeit allerdings trotzdem öffnen. „Ich habe ein hervorragendes, zuverlässiges Team, auf das ich sehr stolz und dankbar bin. Die haben alles super gemeistert.“

Corona: 19 Prozent leiden an Geschmacksverlust

Geruchs- und Geschmacksverlust gehören nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den am häufigsten erfassten Symptomen einer Corona-Infektion. Zwischen 2020 und 2022 hätten 19 Prozent der Patienten von Geruchs- und/oder Geschmacksstörungen während ihrer Corona-Infektion berichtet.Studien zufolge erholen sich die Sinne aber in den meisten Fällen nach einigen Wochen wieder, so wie es auch Kevin Fehling erlebt hat.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.