L’Osteria eröffnet erstes Restaurant in Halle

| Gastronomie Gastronomie

L’Osteria hat das erste Restaurant in Halle an der Saale eröffnet. Der neue Standort befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes unmittelbar am Marktplatz.

Nach Angaben des Unternehmens bietet der Gastraum Platz für insgesamt 181 Gäste. Im Außenbereich stehen auf einer Terrasse weitere 188 Plätze zur Verfügung. Die Leitung des Standorts übernimmt General Manager Monty Wötzel, der für den Betrieb ein Team von 43 Mitarbeitern zusammengestellt hat.

Das Restaurant ist in das Erdgeschoss des ehemaligen Warenhauses integriert. Laut Mitteilung wurde das Interieur individuell an den Standort angepasst, wobei Materialien wie Naturstein und Holz sowie eine offene Küche zum Einsatz kommen.

Gastronomisches Angebot und Betrieb

Das kulinarische Konzept umfasst laut Betreiber italienische Gerichte, darunter Pizza mit einem Durchmesser von 45 Zentimetern und Teigwaren aus einer unternehmenseigenen Manufaktur. Ergänzt wird das Sortiment durch Salate, Vorspeisen und Desserts sowie Kaffeespezialitäten aus einer eigenen Rösterei. Alle Speisen werden auch für die Mitnahme angeboten.

Mit der Eröffnung in Halle setzt das in München ansässige Unternehmen seine Expansion fort. L’Osteria betreibt nach eigenen Angaben mittlerweile über 200 Standorte. Die Kette setzt bei der Gestaltung ihrer Filialen auf einen Wiedererkennungswert durch einheitliche Designelemente, verzichtet jedoch auf eine identische Einrichtung an allen Standorten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.