L’Osteria wächst weiter

| Gastronomie Gastronomie

L’Osteria eröffnet mit der L’Osteria Hamburg Bleichenbrücke und der L’Osteria Völs zwei neue Standorte und macht so – nach den bereits vorangegangen Eröffnungen in Nürnberg und Mülheim an der Ruhr – die 130 voll.

„Unsere Partner und Mitarbeiter sind auch nach den anstrengenden Monaten März, April und Mai nach wie vor hoch motiviert. Alle arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Dieser Zusammenhalt ist ein entscheidender Baustein unseres Erfolgs", so  CEO Mirko Silz. 

Nach der herausfordernden Zeit im Frühjahr konnte das Unternehmen laut eigener Aussage im Sommer erst einmal aufatmen. „Wir haben schnell reagiert und unsere Kostenstruktur sowie die Organisation an die neuen Anforderungen angepasst. Zudem haben wir unsere digitale Kommunikation deutlich verstärkt“, erklärt Mirko Silz, CEO der FR L’Osteria SE.

Dieses Umschalten in Kombination mit der guten Wetterlage in den vergangenen Wochen und dem Faktor, dass viele Menschen ihren Urlaub zu Hause verbracht haben, habe der Markengastronomie in die Karten gespielt. „Im Juli und August konnten wir so gruppenweit im Vergleich zum Vorjahr sogar wachsen“, resümiert Silz. „Aktuell sieht es so aus, als wären wir mit einem blauen Auge davongekommen und versuchen nun, Verlorenes aufzuholen.“

Dieser positive Trend spiegelt sich auch in den Eröffnungen wider. Trotz widriger Umstände eröffnete L’Osteria von Mai bis jetzt sechs neue Standorte – unter anderem in Kleve, Nürnberg und Mülheim an der Ruhr. Mit den letzten beiden in Hamburg und Völs wächst das Unternehmen auf 130 Restaurants in acht Ländern.

Auch wenn es derzeit für L’Osteria positiv aussieht, begegnet man der anstehenden Herbst-Winter-Saison dennoch mit Respekt. Denn dann wird das gut laufende Terrassengeschäft wegfallen und lediglich begrenzte Platzkapazitäten in den Innenräumen zur Verfügung stehen. „Natürlich blicken wir Richtung Herbst mit einer gewissen Anspannung, doch es liegt an uns selbst, uns präventiv, optimal auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten und mit einem gut durchdachten Konzept in die Indoor-Saison zu starten“, sagt Mirko Silz.

Wachstum mit Partnern

Die L’Osteria Hamburg Bleichenbrücke ist bereits das vierte Restaurant von Joint-Venture-Partner Dirk Block in der Elbmetropole. Darüber hinaus betreibt der 45-Jährige drei weitere L’Osterien in Lüneburg, Lübeck und Kiel. Mit der L’Osteria Völs eröffnet Maria Klara Heinritzi, Franchisepartnerin für Österreich, bereits ihre 15. L’Osteria.

„Es freut uns sehr und erfüllt uns mit Stolz, dass unsere Partner auch in dieser schwierigen Zeit Engagement zeigen und weiterhin Restaurants eröffnen. Dies beweist ihr Vertrauen in die Marke L’Osteria und das Konzept – ein großartiges Zeichen für unsere Wertegemeinschaft. Wir wünschen den beiden Unternehmern und ihren Teams einen guten Start und viel Erfolg“, so Silz.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.