Marc Uebelherr meldet Insolvenz für Gasteig-Betriebe an

| Gastronomie Gastronomie

Für die Gastronomie im Münchner Kulturzentrum Gasteig, Gast, Le Copain, Pausengastronomie und Catering, ist Insolvenz angemeldet worden, wie die Fachzeitschrift Foodservice berichtet. Weitere Unternehmungen von Marc Uebelherr, wie die „Oh Julia-Restaurants“ seien nicht betroffen.

Uebelherr sagte  „Wir bedauern sehr, dass wir aufgrund der aktuellen Situation und der Unklarheit über die Wiederaufnahme des Kulturbetriebs im Gasteig die dortige Gastronomie nicht wiedereröffnen können. Die Corona-Krise hat uns vollständig ausgebremst. Wann und wie es im Gasteig wieder losgehen wird, kann noch niemand mit Gewissheit sagen. Eine Wiedereröffnung unter den aktuellen Auflagen für die Gastronomie, wie etwa ein umfangreiches Hygienekonzept und Abstandsregelungen, in Verbindung mit einem eingeschränkten Kulturangebot im Gasteig, lässt ein wirtschaftliches Arbeiten nicht zu“, erklärt Marc Uebelherr, Geschäftsführer der Gasteig Kult- und Speise GmbH, zu der Entscheidung, am 25. Mai 2020 die Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu beantragen.

„Selbstverständlich suchen die beteiligten Gastronomen gemeinsam mit unserem Partner, der städtischen Verpächterin Gasteig München GmbH, nach einer Lösung, wie in Zukunft das gastronomische Angebot im Gasteig wieder zu einem Erlebnis werden kann“, so Marc Uebelherr weiter. „Wir bedanken uns bei allen Gästen, Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten für ihr Vertrauen und ihre Loyalität.“

Der Gastronom ist seit über 15 Jahren in dem Kulturzentrum tätig, das auch die Münchner Philharmonie beherbergt. Uebelherr ist auch Erfinder der „Oh Julia-Restaurants“ an denen sich, nach dem Austieg von Käfer Capital  die 12.18-Gruppe im letzten Jahr beteiligt hatte. 12.18 übernahmen 50 Prozent an der gastro&system GmbH des Münchener Gastronomen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.