Maßkrug als Hommage an Wiesn-Bedienungen

| Gastronomie Gastronomie

Eine Hommage an die Wiesn-Bedienungen: Der offizielle Oktoberfest-Maßkrug ist in diesem Jahr denjenigen gewidmet, ohne die Millionen Menschen auf dem größten Volksfest der Welt auf dem Trockenen sitzen würden. 

Das Motiv der Designerinnen Amiera Harithas und Dinah-Charles Francis zeigt eine Frau im Dirndl, die ein Tablet hochhält, auf dem sich nicht nur eine Maß Bier und eine Brezn befinden, sondern auch noch eine Tuba und die Türme der Münchner Frauenkirche. «Eine glückliche Bedienung im Dirndl, wie sich das gehört», sagte der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) kurz vor dem Start seines ersten Oktoberfestes in Amt und Würden. 

Er sprach von «starken Frauen» auf der Wiesn. Der Krug sei eine «Hommage an alle diejenigen, die auch hinter den Kulissen arbeiten», sagte er - und nahm die Gelegenheit wahr, um die Kritik derer zurückzuweisen, die das Oktoberfest für zu teuer halten. Das Bier kostet dort heuer bis zu 15,80 Euro pro Maß.

«Es ist nicht bloß irgendein Volksfest - es ist die Wiesn», sagte Scharpf. Und ein Bierzelt, eine «Bierburg», sei ein Ort, «wo man feiern kann wie nirgends sonst auf der Welt». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Drink zu viel oder schon ein Verbrechen? Warum die Dunkelziffer bei K.o.-Tropfen in Sachsen-Anhalt so hoch ist und wie Clubs versuchen, ihre Gäste vor unsichtbaren Angriffen zu schützen.

Mitchells & Butlers ist wieder mit zwei Standorten in der Hansestadt vertreten. Nach dem Auszug aus dem Alsterpavillon im Oktober 2025 wurde nun das ALEX am Rothenbaum offiziell eröffnet.

Das Berliner Sternerestaurant Bonvivant verfolgt konsequent seine Strategie der nachhaltigen Weiterentwicklung. Wie der Betrieb bekanntgab, wurde das gesamte kulinarische Angebot nun vollständig auf eine rein pflanzliche Basis umgestellt.

Das Gourmetrestaurant im Severin*s – The Alpine Retreat in Lech am Arlberg präsentiert mit Marius Pieper eine neue kulinarische Ausrichtung. Der 30-jährige Küchenchef fokussiert sich auf eine Kombination aus regionaler Verwurzelung und internationaler Küchentechnik.

Das Restaurant Berta in Berlin hat nach einer konzeptionellen Überarbeitung wieder seine Türen geöffnet. Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert der Betrieb eine israelisch inspirierte Küche, die osteuropäische Traditionen mit modernen Akzenten verbindet.

Die Vergabe der begehrten Standplätze auf dem Oktoberfest steht im Fokus einer Debatte in München. Eine Münchner Wirtsfamilie fordert durch ihre Bewerbung auf Brauerei-Standplätze die traditionelle Vergabepraxis heraus, während bereits dementierte Berichte über eine mögliche Einschaltung des Europäischen Gerichtshofs für Aufsehen sorgen.

Der Valentinstag entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Umsatzbringer für die deutsche Gastronomie. Eine aktuelle Studie zeigt für 2026 eine steigende Reservierungsbereitschaft, neue Zielgruppen und klare Erwartungen an Service und Etikette.

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.