McDonald’s Deutschland testet eigenes Mehrwegpfandsystem

| Gastronomie Gastronomie

Seit Anfang November haben McDonald’s Gäste in ausgewählten Testrestaurants in Deutschland die Möglichkeit, Getränke und Desserts in Mehrwegverpackungen zu bestellen. So testet das Unternehmen ein eigenes Mehrwegpfandsystem, bevor Ende 2022 der nationale Start in allen Restaurants erfolgt.

Die Ausgabe der Produkte in den neuen Mehrwegverpackungen erfolgt auf Nachfrage der Gästeund für Bestellungen im Restaurant und am McDrive. Das Live-Experiment wird zunächst knapp zwei Monate bis Ende des Jahres laufen. Vor Ort haben Gäste und Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, Feedback zu den neuen Verpackungen zu geben. Dieses soll maßgeblich zur Verbesserung des Konzepts beitragen. Mit dem Test-Szenario bereitet sich das Unternehmen auf den deutschlandweiten Rollout eines eigenen Mehrwegpfandsystems für Getränke und Eis bis Dezember 2022 vor.

Mit dem Test eines eigenen Mehrwegpfandsystems stellt McDonald’s Deutschland frühzeitig die Weichen für alternative und plastiksparende Verpackungslösungen, noch bevor eine gesetzliche Mehrwegpflicht 2023 greift. Die McDonald’s Gäste können in den 10 ausgewählten Restaurants bei ihrer Bestellung angeben, für welche der Testprodukte sie gerne eine Mehrwegverpackung nutzen möchten.

Pro Verpackung wird ein Euro Pfand erhoben. Bei der Rückgabe der Mehrwegbecher in den teilnehmenden Testrestaurants wird das Pfand rückerstattet. So stellt das Unternehmen sicher, dass die Verpackungen den Weg zurück ins Restaurant finden und wiederverwendet werden können. Auch das Becher-Design für die nationale Einführung der McDonald’s eigenen Mehrwegverpackungen wird im Nachgang des Tests anhand des Feedbacks der Gäste weiterentwickelt. Unterstützt wird der Test durch eine auf Kommunikationskampagne in den teilnehmenden Testrestaurants sowie über digitale Kanäle im vorwiegend lokalen Umfeld.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.