Mehr als zwei Millionen Gäste besuchen Maschseefest in Hannover

| Gastronomie Gastronomie

Rund 2,2 Millionen Gäste haben das Maschseefest in Hannover besucht. Die Veranstalter sowie die Polizei zogen eine positive Bilanz.

«Schöner hätte der Re-Start des Maschseefests nicht sein können. Bei fast durchgehend hervorragendem Wetter, tollen Konzerten und vielfältigen kulinarischen Angeboten konnten wir an den 19 Tagen über zwei Millionen Gäste rund um den Maschsee begrüßen», sagte Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH. Das Maschseefest wurde zwei Jahre wegen Corona abgesagt.

Das Festival hatte zu einer kulinarischen Weltreise eingeladen: Zahlreiche Restaurants und Biergärten waren rund um den See aufgebaut, es gab mehr als 4000 Sitzplätze. Winzerabende, Möglichkeiten zum Probieren oder Sonntags-Frühschoppen lockten Besucher an. Dazu boten die Veranstalter kostenlose Konzerte und ein Kinderprogramm. Etwa 14 000 Menschen hätten zudem die Boote der Maschseeflotte genutzt, um zwischen den Ufern zu pendeln.

Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf, die Zahl der Straftaten habe sich im Vergleich zu 2019 kaum verändert. So kam es nach bisherigem Stand laut Polizei zu 47 Körperverletzungsdelikten (2019 waren es 52), 46 Diebstählen (2019: 43) und 19 Beleidigungen (2019: 19). Die Zahl der Ordnungswidrigkeiten sank von 35 im Jahr 2019 auf 18 in diesem Jahr, wie es weiter hieß.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten beim "Burger Dialog" in einem Berliner McDonald's Restaurant über die Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement von rund 27 Millionen Menschen in Deutschland.

60 Seconds to Napoli eröffnet im Juli ihren zweiten Standort in München. Wie die Gustoso Gruppe mitteilt, entsteht das neue Restaurant in der Hohenzollernstraße 11 in Schwabing, wo zuvor ein Betrieb der Marke Cotidiano ansässig war. 

Die Unternehmensgruppe Lerch Genusswelten hat das Restaurant und die Eventlocation „Die Villa“ in Biberach eröffnet. Das Gebäude aus dem Jahr 1915 wurde in den vergangenen Monaten saniert und für die gastronomische Nutzung umgebaut.

«In der Mokka-Milch-Eisbar hat sie mich geseh'n, in der Mokka-Milch-Eisbar, da ist es gescheh'n.» So lautet der Refrain eines DDR-Schlagers von 1969. Für das legendäre Lokal gibt es nun ein Comeback.

Die niederländische Gastronomiemarke Zusje plant einen zweiten Standort in Deutschland. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das neue Restaurant Ende Juli 2026 im Andreas Quartier in Düsseldorf eröffnen. Der Standort befindet sich an der Mühlenstraße 32 in der Düsseldorfer Altstadt.

Der Gründer der Bewegung Slow Food, Carlo Petrini, ist tot. Wie die Organisation Slow Food mitteilte, starb Petrini am 22. Mai 2026 im italienischen Bra im Alter von 76 Jahren.

Der französische Sternekoch Guy Savoy ist als erstes Mitglied aus der Gastronomie in die Académie des Beaux-Arts aufgenommen worden. Mit der Aufnahme des 72-Jährigen gehört erstmals ein Koch der traditionsreichen französischen Kunstakademie an.

Balthasar Ress und die Kuffler Gruppe betreiben jetzt gemeinsam die Ress & Rosso Weinlounge am Opernplatz in Frankfurt am Main. Das Angebot befindet sich direkt vor der Fassade der Alten Oper, gegenüber dem Eingang des Café Rosso.

Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat.

Musik vom Plattenteller, wohlige Atmosphäre, entspannter Hörgenuss. Immer mehr Listening-Bars öffnen, scheinen einen Nerv zu treffen. Draußen «ballert der Alltag», drinnen kommt man gemeinsam runter.