Merkels Koch: Küche im Kanzleramt sucht Verstärkung

| Gastronomie Gastronomie

Die Küche im vierten Stock des Bundeskanzleramts sucht Verstärkung. Wie die Bild berichtet, wird ein neuer Vollzeit-Koch eingestellt, der im Monat 2.800 Euro brutto verdienen wird. Damit verdient der Neue deutlich mehr als ein Koch der britischen Queen, der sich mit rund 2.000 Euro monatlich zufriedengeben muss. Die Stelle wurde im vergangenen Mai neu besetzt (Tageskarte berichtete).

Bislang kümmerten sich nach Bild-Informationen ein Koch, eine Hilfskraft und acht Mitarbeiter im Service um das leibliche Wohl der Kanzlerin und ihrer Gäste. Wie der Regierungssprecher der Redaktion verriet, reiche das aber nicht mehr aus. Die Aufgaben hätten zugenommen. Da es künftig mehr Empfänge und festliche Essen im Bankettsaal des Kanzleramts geben wird, soll nun ein weiterer Koch an den Herd. Schließlich sei absehbar, dass Anzahl und Umfang der Veranstaltungen auf hohem Niveau bleiben werden, erklärte der Sprecher der Bild. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?

Der internationale JRE-Kongress in Köln versammelte rund 500 Branchenvertreter, um über die Zukunft der Gastronomie und nachhaltige Innovationen zu beraten. Neben der Verleihung der International Awards 2026 stand die Expansion des Netzwerks nach Südamerika im Fokus.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Nachhaltigkeit für über 80 Prozent der Leser ein wichtiges Kriterium bei Kochbüchern darstellt. Während das gedruckte Buch die wichtigste Inspirationsquelle bleibt, gewinnen pflanzenbasierte Ernährung und umweltfreundliche Zutaten an Bedeutung.

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.