Michelin vergibt Sterne in Estland

| Gastronomie Gastronomie

Der Michelin präsentiert die inzwischen dritte Ausgabe des Estland-Guides mit vier neuen Restaurants. Insgesamt empfiehlt der Michelin Guide Estland 2024 35 Restaurants:  

Das 180 ° in Tallinn wie gehabt mit zwei Sternen, NOA Chef’s Hall, ebenfalls in Tallinn, weiterhin mit einem Stern, sechs Bib Gourmand-Restaurants und drei Green Star-Restaurants. Neu mit dem Green Star ausgezeichnet wurde das Kolm Sõsarat in Anerkennung seiner nachhaltigen Praktiken. 

Die drei weiteren neu ausgezeichneten Restaurants sind ÂME in Tallinn, wo historisches Ambiente auf moderne Küche trifft, RADIO mit seinem gemütlichen Bistroerlebnis und Nok Nok mit authentischen thailändischen Aromen.

Gwendal Poullennec, International Director der Michelin Guides: „Wir freuen uns, vier neue Restaurants in der estnischen Auswahl zu begrüßen. Besonders hervorzuheben ist Kolm Sõsarat in Lüllemäe, das für seine herausragende Nachhaltigkeit mit einem Michelin Green Star ausgezeichnet wurde. Ebenso beeindruckend ist die Beständigkeit von 180° von Matthias Diether und NOA’s Chef’s Hall, die ihre Sterne auch in diesem Jahr verteidigen konnten.“

Bei einer von Visit Estonia organisierten Preisverleihungs-Zeremonie im Arvo-Pärt-Center werden am Abend des 21. Mai die neuen Michelin-Plaketten an die ausgezeichneten Restaurants überreicht, während die Chefköche der Sternerestaurants ihre Michelin-Kochjacken entgegennehmen.

Laut Anneli Lepp, Leiterin der Tourismusabteilung bei Visit Estonia sowie zahlreichen Vertretern ausgezeichneter Restaurants, hat die Präsenz im Michelin-Führer spürbar positive Auswirkungen nicht nur auf Estlands kulinarische Landschaft, sondern auch auf die Tourismusindustrie im Allgemeinen. „Dank dem Guide de Michelin konnte sich Estland in den vergangenen zwei Jahren als ein starkes kulinarisches Reiseziel positionieren“, so Lepp.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rhubarb Hospitality Collection und Unibail-Rodamco-Westfield haben ihre Planungen für zwei Gastronomiebetriebe im Westfield Hamburg-Überseequartier konkretisiert. Das Restaurant Elemente soll am 30. April 2026 eröffnen. Die Dachbar AirBar13 ist laut Mitteilung für einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2026 vorgesehen.

Unbekannte haben ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gehen von einem antisemitischen Motiv aus, Politiker zeigen sich entsetzt.

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute.

Die Pub-Kultur ist den Briten heilig. Nun wagt sich sogar eine deutsche Supermarktkette in das Geschäft - hinter der Idee eines Lidl-Pubs stecken allerdings ungewöhnliche Umstände.

Das Stuttgarter Frühlingsfest naht – und wer aufs Geld achten muss, kann zumindest beim Bierpreis etwas durchatmen. Es soll keine Überraschungen geben, sagen die Wirte.

Am Flughafen Stuttgart ist ein weiteres gastronomisches Angebot gestartet: Casualfood hat im Gatebereich das Konzept Beans & Barley eröffnet. Das teilt der Flughafen in einer Mitteilung mit. Das Selbstbedienungsrestaurant richtet sich nach Angaben des Betreibers an Fluggäste vor dem Abflug und befindet sich im Wartebereich der Gates.

Die Nasa veröffentlicht Details zur Verpflegung der Artemis-2-Crew und weist Spekulationen über ein schwebendes Glas Nuss-Nugat-Creme zurück. Rund 189 Speisen stehen den Astronauten während ihres Flugs zur Auswahl.

Das Hotel The Capra organisiert im Juni 2026 gemeinsam mit dem Yale-Historiker Paul Freedman ein dreitägiges Seminar zur Geschichte der Schweizer Gastronomie. Die Veranstaltung thematisiert die kulinarische Entwicklung von der Belle Époque bis zur Gegenwart.

Von der Küche der Queen auf einen Acker in Darmstadt: Stefan Pappert kochte für rund 100 Gäste Variationen des Edelgemüses bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison.

Basketball-Star LeBron James eröffnet in seiner Heimatstadt Akron das Restaurant Buckets. Der Betrieb dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte für Teilnehmer seines sozialen Förderprogramms.