Nach 16-Millionen-Euro-Sanierung: „Eierhäuschen“ eröffnet im Spreepark

| Gastronomie Gastronomie

Vier Jahre lang wurde das historische Ausflugslokal „Eierhäuschen“ im Spreepark umfassend saniert – jetzt kann es wiedereröffnet werden. In ihrem Restaurant „Ei“ serviert Gastgeberin Jessica-Joyce Sidon künftig regionale und moderne deutsche Küche mit französischen Einflüssen. Außerdem können die Gäste Kunst genießen.

Wie „t-online“ berichtet, soll das Konzept das Ergebnis einer vierjährigen Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Spreeparks sein. Das Gelände lag jahrelang brach und soll nun Schritt für Schritt neugestaltet werden. Das Land Berlin finanzierte laut Bericht die Sanierung des Eierhäuschens mit 16 Millionen Euro.

Jetzt erwarten die Gäste hier allerdings nicht nur Gastronomie. Im unteren Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich des 100 Jahre alten Gebäudes befindet sich der „Spreepark Art Space“. Hier sollen Kunst, Architektur, Natur und öffentlicher Raum miteinander verbunden werden. Ab 22. März eröffnet hier die erste Ausstellung.

Das Restaurant „Ei“ begrüßt bereits seit dieser Woche die ersten Gäste. Das Restaurant mit 70 Plätzen ist von mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am Freitag und Samstag zusätzlich von 18 bis 24 Uhr. Im April startet auch der 500 Quadratmeter große Biergarten in die neue Saison.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.