Nach Börsengang: Lieferdienst DoorDash bald auch in Europa?

| Gastronomie Gastronomie

Vor einem Jahr debütierte DoorDash erfolgreich an der Börse und verzeichnete im vierten Quartal 2020 ein Wachstum von 233 Prozent (Tageskarte berichtete). Jetzt hat der US-Lieferdienst offenbar den europäischen Markt im Blick. Aktuell soll sich das Unternehmen nach möglichen Übernahmezielen vor allem in Deutschland und Großbritannien umsehen.

Wie finanzen.ch berichtet, soll DoorDash allerdings auch an einem Alleingang interessiert sein. Das Portal beruft sich dabei auf einen Insider. Der Lieferdienst, der in den USA über 55 Prozent des Marktanteils bei der Lieferung von Lebensmitteln hält, lehnte bisher eine Stellungnahme ab. 

Der deutsche Markt wird aktuell von Just Eat takeaway.com dominiert. Das Unternehmen aus den Niederlanden hatte bereits 2014 Lieferando übernommen. 2019 folgten Lieferheld, pizza.de und Foodora von Delivery Hero. Außerdem übernahm Just Eat Takeaway.com ein Jahr später den britischen Rivalen Just Eat. Im vergangenen Sommer folgte der Kauf des US-Rivalen GrubHub für 7,3 Milliarden US-Dollar. Auch in Großbritannien hätte DoorDash einen harten Konkurrenten. Hier ist der Lieferservice Deliveroo an der Spitze. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.