Nelson Müller eröffnet Restaurant im Boutique Hotel 1884 auf Norderney

| Gastronomie Gastronomie

Sterne- und TV-Koch Nelson Müller hat Norderney für sich entdeckt. Heute hat er offiziell das „Müllers auf Norderney by Nelson Müller“ im Boutiquehotel „1884 Norderney“ (Betreiber Anabel Malchers,  Eigentümer Daniela und John Landwehr) eröffnet. Nach den Standorten in Essen und der Burg Schwarzenstein im Rheingau ist Norderney der dritte Standort für das Müllers.

Nelson Müller: „Ich war vor einem Jahr das erste Mal auf Norderney und habe mich sofort in die Insel verliebt. Durch meine Lehrzeit auf Sylt habe ich schon früh die Nordsee lieben gelernt. Norderney ist allerdings etwas Besonderes. Die Menschen hier und das Lebensgefühl haben mich überzeugt. Mit  Betreiberin Anabel Malchers und  den Eigentümern Daniela und John Landwehr des Hotels „1884“ habe ich die richtigen Partner für meinen ersten Franchise-Standort gefunden. Zusammen wollen wir diesen Standort zu einem gastronomischen Leuchturm auf der ostfriesischen Insel machen.“  

Das „Müllers auf Norderney“ steht für vielfältige Speisen: Brasserie-Klassiker wie Tartar, Bouillabaisse bis hin zu Streetfood wie Burger und Currywurst finden sich ebenso auf der Speisekarte wie Wiener Schnitzel oder Rumpsteak mit Café de Paris Butter. Dazu sorgen Kaviar, Austern, Krabben und täglich frischer Fisch für höchsten Genuss. Vegetarier und Veganer kommen ebenfalls nicht zu kurz. Für die passende Begleitung der Gerichte wartet das Restaurant mit einer gut sortierten Weinkarte  vorwiegend deutschen Gewächsen auf.    

Die Philosophie des Restaurants beschreibt Nelson Müller so: „Zuhause am Küchentisch esse ich am liebsten klassische Hausmannskost, genauso genieße ich es aber auch, es mir mal gut gehen zu lassen, mit gutem Champagner und Top Produkten. Inspiriert von meiner Jugend in Schwaben, in der ich oft in der Stuttgarter Markthalle gestöbert habe, habe ich im Müllers auf ein Angebot für alle Gemütszustände zusammengestellt. Denn Essen sollte vor allen Dingen eines: Die Gäste glücklich machen.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.