Neues Kulinarik-Konzept im Eatrenalin: Vier Zwei-Sterne-Köche kreieren ein Acht-Gänge-Menü

| Gastronomie Gastronomie

Das multisensorische Restaurant Eatrenalin präsentiert ab dem 31. August ein neu entwickeltes Menükonzept. Unter der Leitung von Zwei-Sterne-Koch Peter Hagen-Wiest, der seit Mai die kulinarische Verantwortung des Restaurants trägt, haben vier Spitzenköche ein gemeinsames Acht-Gänge-Menü entworfen. Die Kreationen stammen von Hagen-Wiest selbst sowie von seinen drei Kollegen Christian Kuchler, Stefan Heilemann und Paul Stradner. Zusammen kommen die vier Chefs auf insgesamt acht Michelin-Sterne.

Genussreise mit individueller Handschrift

Peter Hagen-Wiest, der Küchenchef des ebenfalls im Europa-Park Erlebnis-Resort ansässigen „Ammolite – The Lighthouse Restaurant“, hat für das neue Konzept befreundete Köche aus namhaften Restaurants in der Schweiz und Frankreich eingeladen. Mit dabei sind Christian Kuchler von der Taverne zum Schäfli in Wigoltingen, Stefan Heilemann vom Widder in Zürich und Paul Stradner von der Villa René Lalique im elsässischen Wingen-sur-Moder.

„Mit Freunden an einer Idee zu arbeiten und jedem Raum unsere eigene Note zu verleihen, ist eine besondere Erfahrung - sowohl für uns Köche als auch für den Gast", zitiert die Pressemitteilung Peter Hagen-Wiest. Das neue Menü soll die individuelle Handschrift jedes Kochs in den unterschiedlichen Genusswelten des Restaurants widerspiegeln.

Die einzelnen Gänge und ihre Schöpfer

Der Raum Ocean wurde von Stefan Heilemann gestaltet, der für seine kreative Küche mit intensiven Aromen bekannt ist. Er serviert Lachsforelle mit Quinoa, Süßkartoffel, Passionsfrucht und Minze.

Paul Stradner, der vermeintlich einfache Zutaten in den Vordergrund stellt, verantwortet den Raum Umami. Hier präsentiert er ein Gericht mit Rotbarbe, Zitrusfrüchten, Pak Choi und Miso, das asiatische Einflüsse aufweist.

Im Raum Universe entführt Christian Kuchler, dessen Stil für moderne Küche mit Charakter steht, die Gäste in seine kulinarische Welt. Er kreiert den Hauptgang mit Reh, Entenleber, Sellerie, Rehjus sowie Rotkohlsalat und Preiselbeergel.

Den süßen Abschluss im Raum Incarnation übernimmt Peter Hagen-Wiest selbst. Er serviert eine Schokoladen-Tarte mit Milchschokoladen-Ganache, Ananas, Mango, Tamarinde und Reis. Hagen-Wiest ist zudem als Culinary Director für das gesamte neue Menü der achtgängigen Genussreise verantwortlich und hatte das Konzept von Eatrenalin bereits vor der Eröffnung beratend begleitet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.