Neues Wirte-Trio übernimmt Schützenlisl auf der Oidn Wiesn

| Gastronomie Gastronomie

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn erhält zur Wiesn 2026 neue Gastgeber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, hat die Vollversammlung des Münchner Stadtrats dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Nach Angaben der Veranstalter übernimmt damit ein neues Betreiberteam die Schützenlisl zur kommenden Ausgabe des Oktoberfests. Das Festzelt gilt als eines der traditionellen Zelte auf der Oidn Wiesn.

Traudi Siferlinger bleibt musikalische Leiterin des Festzelts

Wie mitgeteilt wird, soll das bisherige Konzept des Volkssängerzelts fortgeführt werden. Die musikalische Leitung bleibt demnach weiterhin bei Traudi Siferlinger. Zudem werde weiterhin Hacker-Pschorr Oktoberfestbier aus dem Holzfass ausgeschenkt.

Michael Bietsch erklärte: „Wir danken der Stadt München für dieses Vertrauen. Für uns ist die Schützenlisl nicht einfach ein Festzelt, sondern ein Stück Münchner Kultur, das wir mit großer Leidenschaft weiterführen wollen.“

Auch Florian Fendt äußerte sich zur künftigen Ausrichtung des Zelts. Laut Mitteilung sagte er: „Wir möchten einen Ort schaffen, an dem sich Stammgäste wie neue Besucher gleichermaßen zuhause fühlen - herzlich, authentisch und voller Lebensfreude.“

Manfred Kneifel sagte: „Die Schützenlisl soll ein Zelt sein, in dem man das echte Oide-Wiesn-Gefühl spürt - mit Musik, Geselligkeit, bayerischen Spezialitäten und dieser besonderen Atmosphäre, die nur München kann.“

Reservierungen für die Wiesn 2026 bereits freigeschaltet

Wie die neuen Betreiber mitteilen, sind Reservierungen für die Schützenlisl ab sofort über die Internetseite des Zelts möglich.

Dort sollen in den kommenden Wochen auch Informationen zum Musikprogramm, zum gastronomischen Angebot sowie weitere Einblicke in das Konzept veröffentlicht werden.

Die Schützenlisl gehört zur Oidn Wiesn auf dem Münchner Oktoberfestgelände. Die Oidn Wiesn wurde als historischer Bereich des Oktoberfests eingerichtet und umfasst traditionelle Fahrgeschäfte, Musik- und Festzelte.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.