„Nur die Weinkarte bitte“: Podcast mit BRIKZ-Sommelière Maria Rehermann

| Gastronomie Gastronomie

Als Sommelière hat Maria Rehermann in Restaurants wie dem Reinstoff, dem Hide in London und Drei-Sterne-Restaurant Vendôme gearbeitet. Jetzt ist die im Casual-Fine-Dining-Restaurant von Arne Anker, dem BRIKZ, tätig und berichtet über ihre Erfahrungen.

„Nur die Weinkarte bitte“ - ein T-Shirt mit dieser Aufschrift trägt Maria Rehermann schon mal bei der Arbeit. Beinahe hätte sie es auch zur Aufnahme für unseren Podcast angezogen. In dem Interview erzählt sie vom Aufbau der neuen Weinkarte für das BRIKZ und wie sie in London ihre Verkostungserfahrung verbesserte - und mit welchem deutschen Wein sie ihr höchstes persönliches Trinkgeld ergatterte. Außerdem hört ihr, warum sie die Entwicklung des deutschen Weins positiv beurteilt und wie ihre Zeit auf dem Weingut Odinstal in der Pfalz war, wo sie während des ersten Lockdowns arbeitete.

 

Ob in München oder Berlin, in London oder Euskirchen, im französischen Vagnas oder im schottischen St. Andrews – es gibt viele Orte mit hochklassigen Restaurants, in denen man sich schon über die hervorragenden Empfehlungen und Neuentdeckungen von Maria Rehermann freuen durfte.

Zu den letzten Stationen als Chefsommelière zählen das mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnete Vendôme in Bergisch-Gladbach ebenso wie das berühmte HIDE Restaurant in London. Und auch in Berlin kennt sie sich aus, war dort unter anderem in den Restaurants Reinstoff und First Floor tätig. Nun also kehrt Maria Rehermann wieder zurück nach Berlin. Ein Grund für diesen aktuellen Wechsel mag ihre persönliche Vorliebe für Arne Ankers Küche zu sein, schätzt Sie doch gerade das besondere Säurespiel in seinen Menüs – auch weil sie in Kombination damit ihre Qualitäten als Sommelière voll und ganz ausreizen kann.

Wer der künftigen Restaurantleiterin in Arne Ankers Lokal, Sabine Panzer schon mal begegnet ist, wird sich sicherlich daran erinnern – denn sie hinterlässt bleibenden Eindruck. Fragt man womit, werden all die Fähigkeiten aufgezählt, die eine perfekte Restaurantleiterin mitbringen muss: Organisationstalent und Überblick, Dienstleistungsdenken und Improvisationskünste, Teamgeist und Menschenkenntnis, vor allem aber ein offenes und freundliches Wesen. Sabine Panzer kann mit all dem dienen. Zu den bisherigen Stationen ihrer Laufbahn zählen unter anderem die Berliner Restaurants Reinstoff, Pauly Saal und zuletzt das Cinco by Paco Pérez, in dem sie für die Restaurantleitung verantwortlich zeichnete. Jetzt wechselt die studierte Betriebswirtin der Hotellerie und Gastronomie in das neue Restaurant von Sternekoch Arne Anker.

Hier Podcast anhören:

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach fünf Jahren Planung und Sanierung ist der Berggasthof Streichen im Chiemgau wieder geöffnet. Das Haus bietet 90 Plätze im Gasthof, 140 Sitzplätze im Biergarten und elf Gästezimmer; neuer gastronomischer Partner ist Augustiner-Bräu.

Nach wochenlangem Hickhack ist nun auch die Vergabe für ein letztes Wiesnzelt geklärt: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.

Das Berliner Hotel Luc ersetzt sein bisheriges Gastronomiekonzept Heritage durch das neue Angebot You. Das Restaurant und Bar-Konzept soll künftig flexibler auf urbane Gästeanforderungen reagieren.

YouLend und Just Eat Takeaway.com haben eine Zwischenbilanz ihrer Kooperation vorgelegt. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2022 wurden demnach europaweit Finanzierungen in einer Gesamthöhe von mehr als 150 Millionen Euro an Gastronomiebetriebe vermittelt.

Die Mehrheit der Deutschen befürwortet Adults-only-Gastronomie – und würde lieber ihren Vierbeiner mitnehmen als den Nachwuchs des Tischnachbarn zu tolerieren. Die Zustimmung zu Angeboten nur für Erwachsene unterscheidet sich der Umfrage zufolge deutlich nach Altersgruppen.

Klagen, Rücktritte, geplatzte Träume: Ein Münchner Wirt sorgt für Wirbel auf dem Oktoberfest. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?

Der Dehoga Bayern hat die Sieger des Wettbewerbs zum Lieblingsbiergarten 2026 bekannt gegeben. Mehr als 16.300 Gäste stimmten über insgesamt 72 teilnehmende Betriebe in drei Größenkategorien ab.

Mitchells & Butlers hat in der Augsburger Innenstadt eine neue Filiale ihrer Marke Alex eröffnet. In die Zusammenlegung und den aufwändigen Umbau der zwei ehemaligen Gewerbeflächen investierte das Unternehmen rund 1,7 Millionen Euro.

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.