Online-Petition: Lieferando-Fahrer kritisieren mangelnden Infektionsschutz

| Gastronomie Gastronomie

Während die Restaurants aufgrund des Coronavirus geschlossen sind, liefert Lieferando weiterhin bis an die Haustür. So können sich die Menschen trotz Kontaktverbot versorgen und die Restaurants immerhin ein wenig Umsatz machen. Die Lieferfahrer sind in der derzeitigen Situation jedoch die Leidtragenden: In einer Online-Petition kritisieren sie massiv die fehlende Schutzkleidung und fordern bessere Arbeitsbedingungen. 

So könne laut Petition die Ausrüstung wegen fehlender Hygienemittel nicht gereinigt werden, auch die gewohnten E-Bikes dürften nicht mehr genutzt werden. Stattdessen müssten die Fahrer ihre eigenen Räder nutzen. Im Fokus der Forderungen stehen jedoch Desinfektionsmittel für alle Fahrer während der Corona-Krise sowie Schutzleidung und neue saubere Ausrüstung. 

Initiator der Petition ist Orry Mittenmayer, der laut eigener Aussage selbst Kurierfahrer bei Foodora und Deliveroo war und anschließend Betriebsratsvorsitzender bei Deliveroo wurde. Nun kümmert er sich für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) um die Initiative „Liefern am Limit“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen bei den Lieferdiensten einsetzt. 

Wie der Business Insider berichtet, weist Lieferando die Vorwürfe jedoch zurück. Man habe an allen Logistikzentren Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Zudem habe man die Fahrer mehrfach über die Hygiene- und Abstandsregeln informiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.