Ozapft is - zumindest ein bisschen

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Böllerschüsse und das "Ozapft is" des Münchner Oberbürgermeister läuten normalerweise das Oktoberfest ein - nicht so 2020. Auf Initiative der Paulaner Brauerei, eine der sechs Münchner Traditionsbrauereien, die auf dem Oktoberfest ihr Bier ausschenken, trafen sich am Wochenende Wiesn-Wirte, Schausteller, Vertreter der Stadt, das Münchner Kindl und der Verein Münchner Brauereien, um ihr Herz für die Wiesn zu zeigen und einen Gruß an alle Oktoberfestfans zu schicken.

Ein Herz aus Biertischgarnituren umrahmte die Prachtgespanne der Brauereien, je ein Fass Oktoberfestbier wurde angezapft, mit Abstand zugeprostet und so entstand ein Bild als Gruß auch an alle Gäste, die in diesem Jahr nicht nach München zum Feiern kommen. Die Wehmut über die ausgefallene Wiesn war bei allen Teilnehmern zu spüren, aber in diesem Moment kam auch die Verbundenheit mit dem größten Volksfest der Welt zum Ausdruck.

Entstanden war die Initiative in Zusammenarbeit mit dem Modehaus Hirmer und Amsel Trachten, bei einer Ideensammlung wie man ein Bild für das ausgefallene Oktoberfest schaffen kann. Ein Unikat eines extra designten Dirndls mit einem Liebesbrief an das Oktoberfest gehört ebenso dazu wie #UnserHerzFürDieWiesn.

Andreas Steinfatt, Geschäftsführer der Paulaner Brauerei und Vorsitzender des Vereins Münchner Brauereien betont: "Mit dieser Aktion möchten wir ein Bild schaffen, das als Erinnerung an das ausgefallene Oktoberfest bleibt. Abseits der Theresienwiese, mit Abstand, ohne Feier, aber eines das zeigt, wie emotional diese besondere Zeit im Jahr für uns ist und wie wir 'unsere Wiesn' vermissen".


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