Pizza Village mit deutschem Debüt im Berliner Napoleon Komplex

| Gastronomie Gastronomie

Das neapolitanische Festivalformat Pizza Village wird vom 28. bis 31. Mai 2026 erstmals in Deutschland ausgetragen. Veranstaltungsort ist der Napoleon Komplex im Berliner Stadtteil Friedrichshain. Wie der Veranstalter mitteilt, bildet das Ereignis in der Hauptstadt den Auftakt der diesjährigen Saison, gefolgt von weiteren Stationen in London, Neapel und Mailand. Für die Zukunft seien zudem Veranstaltungen in Chicago und Dubai geplant.

Zehn italienische Pizzerien präsentieren Handwerk

Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern werden insgesamt zehn Stationen errichtet. Dort präsentieren italienische Gastronomiebetriebe ausschließlich neapolitanische Pizza. Zum Portfolio der teilnehmenden Betriebe gehören laut Mitteilung unter anderem die Pizzeria Capuano’s, die Pizzeria Porzio sowie Sorbillo. Auch die Pizzamacherin Jessica De Vivo wird vor Ort vertreten sein.

Das kulinarische Angebot beschränkt sich an den Stationen auf die Varianten Margherita und Marinara sowie eine spezifisch für den Standort Berlin entwickelte Pizza. Das Programm umfasst neben dem Verkauf von Speisen auch Arbeitsgruppen, Verkostungen und ein Unterhaltungsprogramm mit Musik. Der Veranstalter Fabio Esposito gibt an, dass die Mischung aus Handwerk und Festivalenergie nach Berlin passe.

UNESCO Weltkulturerbe bildet Grundlage

Die Veranstaltung basiert auf einem Konzept, das im Jahr 2011 in Neapel begründet wurde. Nach Angaben der Verantwortlichen erreichte das Format an seinem Ursprungsort bislang mehr als 10 Millionen Besucher. Alessandro Marinacci, Geschäftsführer von Oramata Grandi Eventi, verweist in diesem Zusammenhang auf die historische Bedeutung der Herstellung: „Die Kunst der neapolitanischen Pizzaioli ist seit dem 7. Dezember 2017 UNESCO-immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Ein Stück dieses lebendigen Erbes bringen wir nun nach Berlin – als genussvolles, zeitgemäßes Live-Erlebnis für die ganze Familie.“

In der Vergangenheit erzielte das Projekt Aufmerksamkeit durch einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Dabei wurde eine Pizza mit einer Länge von 1.853,88 Meter von insgesamt 500 Pizzameistern zubereitet. Für die Berliner Ausgabe kündigte der Veranstalter ein System zur Reduzierung von Wartezeiten an. Über einen digitalen Code können Besucher Vorzugskombinationen erwerben, bei denen eine Pizza und ein Getränk zum Preis von 15 Euro angeboten werden. Der allgemeine Zugang zum Veranstaltungsgelände im Napoleon Komplex ist während der vier Tage kostenfrei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.