Rasmuns Munk: Dänischer Spitzenkoch serviert Gourmetessen im Weltall

| Gastronomie Gastronomie

Weltraumessen hat oft einen eher schlechten Ruf. Das könnte sich allerdings bald ändern, denn der dänische Spitzenkoch Rasmus Munk plant, seine Kreationen bald am Rand des Alls zu servieren. Das besondere Gastroerlebnis in der Stratosphäre soll im Jahr 2025 stattfinden. Der Haken: Ein Ticket kostet 495.000 US-Dollar.

„Die Expedition wird an Bord des Space Perspective Spaceship ‚Neptune‘ stattfinden, dem ersten kohlenstoffneutralen Raumschiff der Welt“, teilte das Kopenhagener Restaurant „Alchemist“, für das Munk zwei Michelin-Sterne erkocht hat, in einer Erklärung mit. Die sechsstündige Reise startet von der Space Coast in Florida aus. Insgesamt finden sechs Passagiere in einer unter Druck stehenden Raumkapsel Platz. Diese steigt dann mit Hilfe eines mit Wasserstoff gefüllten „SpaceBalloons“ in die Stratosphäre auf – auf eine Höhe von etwa 30.000 Metern über dem Meeresspiegel. „Sie werden speisen, während sie den Sonnenaufgang über der Erdkrümmung beobachten“, so das Restaurant. Auch Rasmus Munk selbst möchte offenbar an der Reise teilnehmen, wie „Barron’s“ berichtet.

Munk verspricht im Vorfeld „Gerichte, die von der Rolle der Weltraumforschung in den letzten 60 Jahren der Menschheitsgeschichte inspiriert sind und von den Auswirkungen, die sie auf unsere Gesellschaft hatte – sowohl wissenschaftlich als auch philosophisch“. Viele der Zutaten werden bereits auf dem Schiff zubereitet, von dem aus die Kapsel gestartet wird, so das Alchemist, das im Jahr 2023 laut dem World's Best 50 Restaurants Guide auf Platz fünf unter den Restaurants der Welt rangiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.