Rekord beim Stuttgarter Frühlingsfest

| Gastronomie Gastronomie

Rekord auf dem Cannstatter Wasen: Rund 2,2 Millionen Menschen haben das Stuttgarter Frühlingsfest besucht. Noch nie zuvor seien so viele Besucherinnen und Besucher gekommen, teilte der Veranstalter mit. Das Volksfest endete nach rund drei Wochen bei sonnig-warmem Wetter. 

Im vergangenen Jahr hatten nach früheren Veranstalterangaben über 1,4 Millionen Menschen das Festgelände mit Fahrgeschäften, Imbissen und anderen Attraktionen besucht. 

Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, zeigte sich zufrieden, dass es keine besonderen Vorfälle gegeben habe und das Fest weitgehend friedlich und sicher verlaufen sei. «Denn das ist das Wichtigste», sagte er laut einer Mitteilung. 

Das Wetter spielte auf dem Wasen mit 

Für den diesjährigen Rekord gab es mehrere Gründe. Zu einen spielte das Wetter mit, wie Kroll bereits gesagt hatte. Zum anderen trugen auch Neuheiten unter den Fahrgeschäften nach Angaben des Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Südwest Stuttgart, Mark Roschmann, zum Erfolg bei. 

Zudem seien viele Gäste etwa aus der Schweiz, Frankreich und den USA gekommen. Ein Zählsystem mit Kameras erfasst an allen Eingängen, wie viele Menschen auf das Areal gehen und es wieder verlassen. 

Das nächste Frühlingsfest – nach eigenen Angaben das größte Europas – wird am 18. April 2026 starten. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.