Restaurantkette Mongo's stellt Insolvenzantrag

| Gastronomie Gastronomie

Die Restaurantkette Mongo's, die in Nordrhein-Westfalen vertreten ist, plant eine Restrukturierung unter dem Schutz der Insolvenzordnung. Aktuell betreibt Mongo's noch vier Restaurants in Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln, im Jahr 2017 waren es noch acht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden als Grund für den Insolvenzantrag genannt. Die Geschäftsführung betont jedoch, dass sie ihr Angebot nicht einschränken oder auf günstigere Lebensmittel umsteigen werde.

Zur Sanierung in Eigenverwaltung wurden die Beratungsgesellschaft Thomas Uppenbrink & Collegen und der Rechtsanwalt Philipp Brück beauftragt, während der Rechtsanwalt Markus van Marwyk von der Kanzlei Resnova Rechtsanwälte aus Essen als Sachwalter tätig sein wird. Trotz des Insolvenzantrags läuft der Restaurantbetrieb ohne Einschränkungen weiter. Mongo's beschäftigt etwa 150 Mitarbeiter.

„Mongo‘s ist ein einmaliges Konzept, das asiatische Küche klassisch und doch neu interpretiert und den Gästen ein Geschmackserlebnis bietet, dass einmalig ist“, fasst Geschäftsführer Soukas zusammen, was Mongo‘s ausmacht. „Das Verfahren hilft uns dabei, unser bewährtes Konzept wieder in sicheres wirtschaftliches Fahrwasser zu bringen.“ Damit auch in den kommenden 25 Jahren viele Gäste ein neues Geschmackserlebnis bei Mongo‘s erleben können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurantkritiker Jürgen Dollase beschreibt strukturelle Schwächen in der deutschen Spitzengastronomie. Seine Analyse umfasst Handwerk, Menügestaltung und Produktumgang.

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie (DHA) erweitert ihr Weiterbildungsangebot und startet im Juni 2026 den neuen berufsbegleitenden Lehrgang Certified Bartender. Die Ausbildung wurde in enger Zusammenarbeit mit den Initiatoren des Bar Symposium Cologne (BSC) entwickelt und richtet sich an angehende sowie erfahrene Bar- und Servicekräfte, die ihre Professionalisierung auf das nächste Level bringen möchten.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Gastronomen den Druck zur Preissenkung überschätzen. Fast die Hälfte der Gäste zeigt Verständnis für stabile Preise trotz der gesenkten Umsatzsteuer.

Der Lieferdienst-Konzern Delivery Hero verkauft sein Essensliefergeschäft Foodpanda in Taiwan für 600 Millionen US-Dollar. Das Berliner Unternehmen betreibt Lieferdienste in 65 Ländern in Asien, Europa, Südamerika und Afrika.

Die Gastronomiemarke O’Learys plant den Eintritt in den deutschen Markt. Das geht aus Informationen des Beratungsunternehmens Franchise Focus hervor, das nach eigenen Angaben auf Gastronomie-Franchises spezialisiert ist.

Christian Scharrer hat das Restaurant Verbena im Waldhotel by Bürgenstock – Teil des Bürgenstock Resort Lake Lucerne eröffnet. Mit seiner Ehefrau Nathalie Scharrer, die als Restaurant- & In-Room-Dining-Managerin verantwortlich zeichnet, bildet er ein eingespieltes Führungsduo.

Das Restaurant Somssi by Jihun Kim im Hotel Mandarin Oriental Mayfair in London hat den Betrieb eingestellt. Die Schließung erfolgte lediglich fünf Wochen, nachdem das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden war.

Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.

Die Althoff Collection präsentiert mit der „6 Hands Series“ eine neue Eventreihe, bei der drei Spitzenköche der Gruppe gemeinsam ein Sechs-Gang-Menü an drei Standorten inszenieren.

Der Guide Michelin hat seine nationale Auswahl 2026 für Österreich vorgestellt und bestätigt die Drei-Sterne-Liga in Wien. Mit 101 Sterne-Restaurants und zahlreichen Neuzugängen zeigen die Auszeichnungen die positive Entwicklung in der österreichischen Gastronomieszene.