Rund 150 Lieferando-Fahrer demonstrieren in Hamburg gegen Entlassung

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem angekündigten Stellenabbau beim Lieferdienst Lieferando haben in Hamburg rund 150 Beschäftigte gegen den Plan des Unternehmens demonstriert. Das berichtete Vincent Orth von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die zu dem Protest aufgerufen hatte. 

Lieferando teilte mit, keine Einschränkungen bei den Zustellungen zu erwarten. Nur rund fünf Prozent der Fahrer seien Mitglied in der NGG. 

Lieferando hatte Anfang Juli angekündigt, bundesweit rund 2.000 Fahrer entlassen zu wollen, viele davon in Hamburg (Tageskarte berichtete). Der Essenslieferdienst wolle künftig vermehrt mit Subunternehmen zusammenarbeiten. Geplant seien die Änderungen spätestens zum ersten Quartal nächsten Jahres. Lieferando gehört dem niederländischen Unternehmen Just Eat Take Away (Amsterdam).

Rund 500 Fahrer laut NGG von Abbau betroffen 

Laut NGG sind von dem Stellenabbau in Hamburg mehr als 500 Fahrer betroffen. Das Liefergeschäft solle vollständig an Subunternehmen ausgelagert werden. Nach Einschätzung der NGG werden sich Arbeitsbedingungen künftig verschlechtern. Die Gewerkschaft wirft Lieferando vor, sich Betriebsräten entledigen zu wollen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.

Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich plant für 2028 die Eröffnung eines zweiten Restaurantkonzepts. Das neue Projekt soll unabhängig vom Ox & Klee betrieben werden und nach Unternehmensangaben Kulinarik, Technologie und Inszenierung zu einem immersiven Gastronomieerlebnis verbinden.

Casualfood nimmt am Flughafen Düsseldorf den ersten Slim Chickens Standort an einem deutschen Airport in Betrieb. Das Konzept ergänzt das gastronomische Portfolio des Flughafens um ein weiteres internationales Angebot.

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.

Applaus, Emotionen und strahlende Gewinner: Bei der Verleihung des Michelin Guide Deutschland 2026 traf sich die Spitze der deutschen Gastronomie. Unsere große Bildergalerie zeigt die schönsten Momente des Abends.

Mit der Verleihung von drei Michelin-Sternen gehört das L.A. Jordan in Deidesheim zur Spitzengruppe der ausgezeichneten Restaurants. Veröffentlicht wurden nun auch Auszüge aus den Bewertungen der Michelin-Inspektoren zu mehreren Menügängen.

Der Michelin Guide Deutschland 2026 umfasst insgesamt 339 Sterne-Restaurants im gesamten Bundesgebiet. Das Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim steigt als Neuzugang in die Drei-Sterne-Kategorie auf, während vier Betriebe zwei Sterne erstmals erhalten.