Schimanski-Kneipe in Duisburg öffnet mit neuem Konzept

| Gastronomie Gastronomie

Vor über 40 Jahren war Tatortkommissar Horst Schimanski in der Kneipe „Zum Anker“ Stammgast und aß hier mit seinem Kollegen Thanner seine Muscheln. Jetzt feiert die Kultkneipe in Duisburg-Ruhrort Neueröffnung. Doch statt Sea-Food serviert Wirtin Jennifer Breitkopf Kaffee, Kuchen, Bier und Pizza.

Die „Ankerbar“ hat seit Anfang der Woche eröffnet und versprüht noch immer den Charme aus alten Tatort-Zeiten. Auch Schimanski selbst ist in der Kult-Kneipe auf Fotos und Autogrammkarten präsent. „Zu Schimmis Ehren haben wir drei Fotos von ihm an der Wand aufgehängt, zwei davon sogar mit Original-Autogramm“, erklärt die junge Wirtin gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, ein Lokal zu eröffnen. Die Leute haben nach Corona wieder richtig Lust auszugehen, endlich wieder unter Menschen zu sein.“

Wie das Online-Portal „Lokale Blicke“ berichtet, profitiert die „Ankerbar“ von den Mitteln der Landesinitiative Sofortprogramm Innenstadt. Das Programm ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und es soll Gründern ermöglichen, sich in Lagen anzusiedeln, die bisher nicht erschwinglich waren. Mit Hilfe von subventionierten Mieten von bis zu 80 Prozent der Altmiete sollen so spannende Konzepte umgesetzt werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.